Werbefilmer blicken nach der Flaute im 1. Halbjahr optimistisch in die Zukunft

Mittwoch, 08. August 2001

Die schwache Konjunktur geht auch an den Werbefilmproduzenten nicht spurlos vorüber. Im 1. Halbjahr 2001 mussten viele Produktionen Umsatzeinbußen von durchschnittlich 25 bis 30 Prozent, vereinzelt sogar bis zu 40 Prozent gegenüber dem Halbjahr hinnehmen. Für einige Produktionen hatten diese Verluste bereits Konsequenzen. Hope & Glory Commercials in Berlin ist eine der Produktionen, die der Konjunktur zum Opfer gefallen sind. Firmeninhaber Raphael Socha will sich mit Hope & Glory Film nunmehr primär auf das Langfilmgeschäft konzentrieren.

Nichtsdestotrotz hat eine Umfrage unter den Top 20 der deutschen Werbefilmproduktionen ergeben, dass die meisten Unternehmen dem Herbst optimistisch entgegenblicken. Nach der spürbaren Flaute zwischen April und Juni hat sich die Auftragslage offensichtlich stabilisiert. Es wird wieder mehr gedreht. Branchenführer Markenfilm bleibt trotz einer Bilanz von 87 realisierten Filmen im 1. Halbjahr 2001 vorsichtig mit seiner Prognose: "Sinkende Umsätze und rückläufige Absatzzahlen werden die deutsche Wirtschaft noch eine Weile begleiten", lautet es aus dem Hause des Marktführers. Mehr zum Thema in lesen Sie in HORIZONT 32/2001.
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