Werbebranche informiert medienübergreifend über Wert der Werbung

Dienstag, 31. August 1999

Um die Akzeptanz für Werbung in der Öffentlichkeit zu erhöhen, hat die deutsche Werbewirtschaft ihr bereits im Mai 1999 gestartetes Informationskonzept über den Wert der Werbung für Wirtschaft und Gesellschaft auf eine noch breitere Basis gestellt. Die Kampagne unter dem Claim "Werbung: Vielfalt, Wettbewerb, Arbeitsplätze" startete bereits im Frühjahr mit Informationsspots im TV. Darauf aufbauend schalteten Zeitungen und Zeitschriften entsprechende Anzeigen. Parallel dazu werden verschiedene Dialogmaßnahmen vorbereitet. "Damit entfaltet eine der wichtigsten Gemeinschaftsaktionen der Werbewirtschaft ihre volle mediale Wirkung", so das Fazit von GWA-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning von Vieregge anläßlich eines Koordinationstreffens, an dem am Montag dieser Woche zwölf Verbände und Organisationen teilgenommen haben. Vertreter der Medien waren BDZV (Tageszeitungen), VDZ (Zeitschriften), VPRT (Privater Rundfunk), ARD und ZDF, FDW (Werbung im Kino), DDV (Direktmarketing) und VDAV (Adressbuch-Verleger). Darüber hinaus nahmen die Initiatoren Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Gesamtverband Werbeagenturen (GWA), Kommunikationsverband.de sowie der Bonner Gastgeber Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) teil. In den privaten TV-Stationen sind seit dem Start der Kampagne im Februar auf zehn Sendern Spots mit einem Einschaltvolumen von über 12 Millionen Mark gesendet worden, berichtete Ursula Adelt vom VPRT. Laut Stephanie Bingel (OWM) werden verschiedene Markenartikler einen dritten Werbespot finanzieren, der über "Werbung und Vielfalt" informiert und wie die beiden vorliegenden Filme an die internationale IAA-Kampagne "Advertising. Your Right to Choose" angelehnt sein wird. Für den Bereich Print vermelden Holger Busch (VDZ) und Dagmar Atanassoff (BDZV) eine bereits spürbare Resonanz der vor wenigen Wochen in 20 Titeln angelaufenen Kampagne.
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