Weltweiter Mediaetat: Maxus arbeitet unter Hochdruck für Kärcher

Donnerstag, 16. Februar 2012
Kärcher entscheidet sich für Maxus
Kärcher entscheidet sich für Maxus


Der Hersteller von Reinigungsgeräten Kärcher hat sein internationales Mediabudget an die Düsseldorfer Mediaagentur Maxus vergeben. Damit konnte sich die Agentur aus der Group M erfolgreich gegen vier weitere Wettbewerber in dem Pitch durchsetzen, den das Unternehmen im schwäbischen Winnenden ausgeschrieben hatte. Von dort aus liefert Kärcher seine Geräte in dem markanten Gelb inzwischen in 108 Länder aus. Um sämtliche Marketingmaßnahmen aus einer Hand steuern zu können, sollte das achtstellige Mediabudget komplett bei einem internationalen Medianetwork gebündelt werden. Künftig wird die Düsseldorfer Maxus-Niederlassung die weltweite Planung und Koordination der Mediaaktivitäten von Kärcher verantworten und ein Beraterteam für den Neukunden aufbauen. Vorangiges Ziel dabei ist, die Marke Kärcher sowohl bei Firmen- als auch Privatkunden noch bekannter zu machen. Zu dem Produktsortiment des Unternehmens gehören längst nicht nur Hochdruckreiniger und Kehrmaschinen sondern mittlerweile auch Fensterreiniger, Sauger, Wasserspender oder Dampfbügelstationen, die die Arbeit im Haushalt erleichtern sollen.

"Im engen Austausch mit dem zentralen Marketing haben wir mit Hochdruck ein kundenindividuell orientiertes, internationales Beratungs-Setup implementiert", erklärt Maxus-Chef Christian Leipacher. Sein wichtigster Ansprechpartner auf Kundenseite ist dabei Bernd Rützler, der sich als Vice President Marketing, Brand Management und International für das Konzept und Angebot von Maxus entschieden hat und nun ein globales Mediamanagment bei Kärcher aufbauen will.

An der Zusammenarbeit von Kärcher mit den Werbeagenturen wird sich indes nichts ändern. "Jung von Matt/Neckar ist noch voll dabei, seit einigen Jahren aber auch schon Panama in Stuttgart", erklärt Rützler. Und mehr Werbeagenturen will er offenbar nicht an Bord haben. ejej
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