WPP will beim Personal sparen

Montag, 05. Januar 2009
Martin Sorrell tritt auf die Kostenbremse
Martin Sorrell tritt auf die Kostenbremse

Martin Sorrell, Chef der britischen Werbeholding WPP, lässt der noch vor Weihnachten angekündigten Überprüfung der personelle Ausstattung der Netzwerkagenturen jetzt offensichtlich Taten folgen. Laut Berichten der internationalen Fachpresse sollen vor allem in Nordamerika und Westeuropa mehrere tausend Stellen gestrichen werden. Unter Berufung auf Unternehmens-Insider heißt es, dass von Agenturen mit einem Personalkostenanteil von mehr als 60 Prozent vom Umsatz entsprechende Maßnahmen erwartet werden. Zu WPP gehören Agenturnetzwerke wie Ogilvy, Y&R, JWT und Grey sowie die Mediaholding Group M.

Bereits Mitte Dezember waren Meldungen von einem anstehenden massiven Stellenabbau beim Wettbewerber Omnicom durchgesickert. Bei der weltweit größten Werbeholding, zu der unter anderem BBDO, TBWA und DDB gehören, soll die Belegschaft weltweit um 3500 Mitarbeiter abgebaut werden. si
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