WPP meldet Umsatzrückgang von 3 Prozent

Montag, 24. Februar 2003

Die britische Werbeholding WPP hat ihre vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2002 veröffentlicht. Demnach ist das Gross Income um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken und beträgt nunmehr rund 5,7 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen liegt mit 588 Millionen Euro knapp 19 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Die Umsatzrendite beträgt 12,3 Prozent.

WPP-CEO Martin Sorrell erwartet für das laufende Geschäftsjahr keine signifikante Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. In einem offiziellen Statement erklärt er, dass die Irak-Krise zu Verunsicherungen auf dem Werbemarkt führe. Erst 2004 rechnet Sorrell mit einem Aufschwung, ausgelöst durch Ereignisse wie die US-Präsidentschaftswahlen, die Olympischen Spiele in Athen und die europäische Fußball-WM. Zur WPP-Holding gehören die Agenturnetzwerke J. Walter Thompson, Ogilvy & Mather, Young & Rubicam und Mediaedge CIA. bu
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