WPP legt im 1. Quartal um 4 Prozent zu

Freitag, 27. April 2012
WPP-Chef Martin Sorrell
WPP-Chef Martin Sorrell

Der britische Werbekonzern WPP ist gut ins Jahr 2012 gestartet. Die Muttergesellschaft von Agenturen wie Young & Rubicam, Ogilvy und JWT sowie der Media-Holding Group M hat ihren um Akquisitionen und Währungseffekte bereinigten Umsatz um 4 Prozent auf 2,86 Milliarden Euro gesteigert. In Westeuropa ist die Lage nach wie vor schwierig. Während WPP in Wachstumsregionen wie dem Asien-Pazifik-Raum, Lateinamerika, Afrika, dem nahen Osten sowie Zentral- und Osteuropa unter dem Strich ein Plus von 9,5 Prozent erzielte, kletterten die Umsätze in Westeuropa lediglich um 2,5 Prozent. Immerhin ist das Geschäft in Deutschland überdurchschnittlich gut gelaufen, wie WPP mitteilt. Dasselbe gilt für Österreich, die Niederlande und Skandinavien. In den USA ist die Lage noch etwas angespannter als in Europa. Dort verzeichnet WPP lediglich ein Plus von 1,4 Prozent.

Zum Wachstum haben alle WPP-Bereiche beigetragen. Besonders stark zog allerdings das Werbegeschäft an: Laut WPP sind die Umsätze im Bereich Advertising und Media bereinigt um 6,2 Prozent angestiegen. Insbesondere die Networks Ogilvy und Grey seien gut ins Jahr 2012 gekommen.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2012 fällt verhalten optimistisch aus. Allein von den Mega-Events - der Fußball-Europameisterschaft, den Olympischen Spielen und den US-Präsidentschaftswahlen - verspricht sich WPP ein Wachstum von einem Prozent. mas
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