WPP-Rückzug vom Tempus-Deal vorerst geplatzt

Donnerstag, 25. Oktober 2001
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WPP Tempus Mediumagentur Gesuch USA


Die britische Agenturholding WPP hat vor dem Londoner Takeover-Panel eine Niederlage erlitten. Die börseneigene Institution hat das Gesuch von WPP abgelehnt, das Gebot für die Mediaagentur Tempus zurückzuziehen. Es wird nun erwartet, dass WPP gegen diese Entscheidung Einspruch einlegen wird.

Das Takeover-Panel überwacht die Einhaltung der börseninternen Regeln für Merger und Akquisitionen. WPP begründet den Sinneswandel mit den Marktbedingungen, die seit der Abgabe des Angebotes erheblich verschlechtert hatten. Da WPP aber selbst nach dem Terroanschlägen in den USA noch Tempus-Anteile gekauft hatte, wollte die Behörde die Einwände der Holding nicht gelten lassen. Die Tempus-Aktionäre haben sich mit einer Mehrheit von 93 Prozent für eine Übernahme durch WPP ausgesprochen.
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