WMP beendet umstrittenen Beratervertrag mit der BA

Mittwoch, 26. November 2003
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Die Public-Affairs-Agentur WMP Eurocom will sich aus dem Beratervertrag mit der Bundesanstalt für Arbeit (BA) zurück ziehen. BA-Chef Florian Gerster war wegen des Vertrags seit dem vergangenen Wochenende heftig in die Kritik geraten. "Damit der Bundesanstalt in dieser schwierigen Situation ihre volle Handlungsfähigkeit erhalten bleibt, ist der Vorstand der WMP Eurocom AG bereit, den Beratungsvertrag mit der BA zu beenden", zitiert die Nachrichtenagentur AP aus einer am Mittwoch in Berlin veröffentlichten Mitteilung des Unternehmens.

Die WMP erklärte demnach, die BA befinde sich "in einem tief greifenden Reformprozess". Dabei habe WMP "mit vollem Einsatz und unter Bereitstellung aller vereinbarten personellen Ressourcen geholfen". Der Chef der BA, Florian Gerster, war wegen des Vertrags mit WMP über Beratungsleistungen im Umfang von 1,3 Millionen Euro bis Ende 2004 unter Druck geraten. Kritisiert wurde vor allem die Vergabe des Auftrags, die ohne Ausschreibung über die Bühne gegangen war. ems
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