Visualisierte Gase: Peter Schmidt Group zaubert für Linde

Montag, 08. April 2013
"Fascinating Gases" (Fotos: Peter Schmidt Group)
"Fascinating Gases" (Fotos: Peter Schmidt Group)

Wie entwickelt man eine spannende und ansprechende Kommunikation für das eher nüchtern wirkende und komplexe Kerngeschäft eines Kunden? Die Antwort liefert die Peter Schmidt Group für das Unternehmen Linde, das Industrie-, Prozess- und Spezialgase produziert. Die Aufgabe der Hamburger Agentur aus der BBDO-Gruppe: Diese normalerweise unsichtbaren Gase wie Sauerstoff, Helium, Krypton und Argon so darzustellen, dass die Leistungen des Konzerns mit Sitz in München anschaulich präsentiert werden.
Visualisiertes Argon
Visualisiertes Argon
Für die Visualisierung hat das Team um Executive Creative Director Norbert Möller eine Software programmiert, die physikalische Eigenschaften wie molare Masse, Dichte beim Siedepunkt und Dampfdruck in Grafiken übersetzt. Pro Grafik dauert dieser Rechenprozess bis zu 24 Stunden, so die Agentur. Zu bestaunen gibt es das Ergebnis auf der Website Fascinating-gases.com. Hier präsentiert das Unternehmen insgesamt zehn Grafiken sowie deren Making-off, Texte, Bilder und weiterführende Links zu den Anwendungsmöglichkeiten der einzelnen Gase.

Visualisiertes Krypton
Visualisiertes Krypton
Damit die Website einem möglichst breiten Publikum bekannt wird, hat die Peter Schmidt Group außerdem unter dem Motto "Discover a world of unseen potential" ein 50 Meter breites Banner für den Flughafen München kreiert. Flankiert wird es von Großflächenplakaten am Airport sowie Anzeigen und einem Kultursponsoring bei der Bayerischen Staatsoper. Die Kampagne soll das gesamte Jahr sichtbar sein.

Wissenschaftlich fundiert sind die Visualisierungen nicht. "Wenn man Werte abbilden möchte, wählt man meist klassische Darstellungsformen wie Balken- und Tortendiagramme oder Graphen. Wir haben einen neuen markengerechten Weg der Datenvisualisierung gesucht. Dabei kam es uns darauf, an trockene Daten mit einer hohen Ästhetik darzustellen und die Gase zugleich unterscheidbar und vergleichbar zu inszenieren", so die Agentur. jm
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