Verluste bei Interpublic sind gestiegen

Mittwoch, 12. November 2003
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Interpublic Agenturnetzwerk Verlustzone David Bell


Die Werbeholding Interpublic, zu der unter anderem die Agenturnetzwerke McCann-Erickson, Lowe & Partners und FCB gehören, ist tiefer in die Verlustzone gerutscht. Im 3. Quartal sei der Fehlbetrag von 89,6 Millionen auf 327,1 Millionen Dollar gestiegen, teilt das Unternehmen mit. Die dramatischen Verluste sind den Bilanzunregelmäßigkeiten in den Jahren 1997 bis 2001 zuzuschreiben. Diese hätten samt damit verbundener Klagen zu Kosten in Höhe von 127,7 Millionen Dollar geführt, heißt es. Entlassungen und Büroschließungen hätten weitere 48 Millionen Dollar gekostet.

Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,3 Prozent auf 1,42 Milliarden Dollar gestiegen. Den Löwenanteil von zwei Drittel des gesamten Umsatzes der Holding machen die Einnahmen aus den Bereichen Werbung und Media aus. Diese Umsätze sind durch einige wichtige Etatgewinne um 4,1 Prozent auf rund 905 Millionen Dollar gestiegen. David Bell, CEO und Chairman von Interpublic, sieht den Koinzern auf dem Wege der Besserung: "Wir haben den ersten Teil unseres langangelegten Umstrukturierungsprozesses hinter uns". Zudem seien Zeichen der Besserung in der Branche erkennbar, fügt Bell an. ems
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