Verbände wollen gegen DZT-Vergabe vorgehen

Donnerstag, 02. Juni 2005

Die beiden Agenturverbände GWA und GPRA wollen erreichen, dass die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) die Ausschreibung für ihre "Freundlichkeitskampagne" zur Fußball-WM 2006 neu aufrollt. Der GWA will erreichen, dass die seiner Ansicht nach vergaberechtswidrige Situation bereinigt, die Bewertung wiederholt und die Auftragsvergabe an das jetzt ausgewählte Unternehmen vorerst nicht verteilt wird. Begründet wird dies mit Verstößen gegen das Vergaberecht. Hintergrund sind Beschwerden, in dem Auswahlverfahren sei die Münchner Agentur Abold bevorzugt worden - aufgrund enger Kontakte zu Jurymitglied Fedor Radmann. Die DZT weist die Vorwürfe zurück. Das Budget für die Kampagne liegt bei 3 Millionen Euro. Der Auftritt wird von der Bundesregierung finanziert. mam

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