Verbände beenden Rechtsstreit mit der DZT

Donnerstag, 06. Oktober 2005
Rechtsstreit beendet: GWA-Präsident Holger Jung
Rechtsstreit beendet: GWA-Präsident Holger Jung

Die Agenturverbände GWA und GPRA wollen keine weiteren juristischen Schritte gegen die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) einleiten. Damit endet der Rechtsstreit, der um die Vergabe des Etats für die Freundlichkeits- und Servicekampagne zur Fußball-WM 2006 entbrannt war. Die Verbände hatten der DZT auf Intervention von unterlegenen Agenturen wie Scholz & Friends und Zum goldenen Hirschen Intransparenz und Verfahrensfehler vorgeworfen, nachdem diese den Etat an die Münchner Agentur Abold vergeben wollte. Mittlerweile hat die DZT die Verfahrensmängel, die auch von der Vergabekammer des Bundeskartellsamts festgestellt worden waren, beseitigt.

"Angesichts dieses Sachverhalts haben wir uns entschieden, einen Schlussstrich unter die rechtlichen Auseinandersetzungen zu ziehen", erklärt GWA-Präsident Holger Jung. Nach der Beilegung des Rechtsstreits ist nun davon auszugehen, dass die DZT ihren rund 3 Millionen Euro schweren Etat wie geplant an die Agentur Abold vergibt. mam

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