Unternehmen kürzen Eventbudgets

Freitag, 06. März 2009
Laut der Roadtrack-Umfrage kürzen viele Unternehmen ihr Eventbudget
Laut der Roadtrack-Umfrage kürzen viele Unternehmen ihr Eventbudget
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Eventbudget Frankfurt Krise Umfrage Kai Lauterbach


Die Budgets für Veranstaltungen werden auch in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten selten komplett gestrichen, sondern eher gekürzt. Laut einer Umfrage des Frankfurter Spezialdienstleisters Roadtrack halten 94 Prozent der Unternehmen an ihren geplanten Events fest. In rund 60 Prozent werden sie allerdings mit vermindertem Budget umgesetzt. Damit steigen weiter die Anforderungen an die Dienstleister. Für 77 Prozent der Auftraggeber ist bei der Auswahl einer Eventagentur am wichtigsten, dass sie in der Lage ist, mit geringen Budgets qualitativ hochwertige Veranstaltungen umzusetzen.

Immerhin 38 Prozent der im Januar und Februar 2009 deutschlandweit befragten 105 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen geben an, keine Kürzungen ihres Eventetats vornehmen zu wollen. Die Krise verlängert allerdings in jedem dritten Unternehmen den internen Genehmigungsprozess und lässt 38 Prozent der Auftraggeber ganz auf die Unterstützung durch eine Agentur verzichten.

Kunden wollen hohe Qualität für wenig Geld (zum Vergrößern anklicken)
Kunden wollen hohe Qualität für wenig Geld (zum Vergrößern anklicken)
Für mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen haben Events für Kunden derzeit absolute Priorität in dieser Disziplin. 56 Prozent glauben, dass abgespeckte Events „als Zeichen umsichtiger und vorsichtiger Finanzpolitik des Unternehmens betrachtet werden", zitiert Kai Lauterbach, Gründer und Vorstand von Roadtrak in Frankfurt und Geschäftsführer von Location Cinema, ein Teilergebnis aus der Befragung. Zu den Kommunikationsmaßnahmen, die von der Finanzkrise profitieren, zählen nach Ansicht der befragten Unternehmen in erster Linie PR, Werbung im Internet und Direktmarketing-Maßnahmen. si
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