Uniplan eröffnet in Dongguan und schließt in Paris

Dienstag, 08. Mai 2007
Uniplan-CEO Christian Brühe hat asiatische Märkte im Blick
Uniplan-CEO Christian Brühe hat asiatische Märkte im Blick
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Weil das Pariser Büro die Erwartungen von Uniplan nicht erfüllen konnte, schließt die Kerpener Agentur ihr französisches Hauptstadt-Büro. Investitionen im westlichen Nachbarland und in Ungarn haben dazu geführt, dass im Geschäftsjahr 2005/2006 das Ergebnis vor Steuern mit 1,7 Millionen Euro um 2,9 Millionen Euro unter dem Vorjahresgewinn lag. Beim Umsatz hatte Uniplan um 18 Prozent auf 71,2 Millionen Euro zugelegt. Überproportional entwickelte sich das Geschäft in Asien auf 20,6 Millionen Euro (Vorjahr 16,8). Als Investmentschwerpunkt stehen deshalb für Uniplan neben dem Stammland Deutschland der chinesische Markt an oberster Stelle. Zu den asiatischen Standorten in Peking, Hongkong, Shanghai und Taipeh ist für den kommenden Herbst die Eröffnung einer weiteren Niederlassung im Süden Chinas geplant. "Wir fokussieren uns auf profitable Ländermärkte", sagt Christian Brühe, Inhaber und CEO von Uniplan. Hierzulande geht noch in diesem Frühjahr in München ein weiteres deutsches Büro neben Stuttgart an den Start.

Für das im Juli 2007 endende Geschäftsjahr wird ein Gruppenumsatz auf Vorjahreshöhe erwartet, allerdings mit einem deutlich verbesserten Ergebnis. Für 2007/2008 geht die Agentur, die weltweit 500 Mitarbeiter beschäftigt, wieder von einem zweistelligen Wachstum bei Umsatz und Ertrag aus. si

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