Ungewöhnliches Recruiting: Wie Heineken Jobanwärter auf Herz und Nieren prüft

von Jessica Mulch
Donnerstag, 21. Februar 2013
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Was sind Ihre größten Stärken und Schwächen? Warum wollen Sie ausgerechnet bei uns arbeiten? Diese Standardfragen bei Vorstellungsgesprächen kennt jeder. Und jeder Arbeitgeber bekommt meist auch dieselben Antworten zu hören. Darauf hatte der Bierbrauer Heineken keine Lust mehr - und hat die Bewerber um einen Praktikantenjob vor ungewöhnliche Herausforderungen gestellt. Auf die konnten sich die Jobanwärter nun wirklich nicht vorbereiten. Wie reagieren die jungen Menschen, wenn der Unternehmenschef statt kurzem Händeschütteln die Hand nicht mehr loslässt und sie gemeinsam Hand in Hand ins Büro führt? Und wie sieht es mit der Coolness des Bewerbers aus, wenn der künftige Boss plötzlich fast ohnmächtig vom Bürostuhl fällt aber partout keinen Arzt will? Schwierige Situation, wenn dieser dann auch noch mit Gehaltsverhandlungen anfängt.

Spätestens als die Assistentin hektisch hereinplatzt und Bewerber samt Chef wegen Feueralarms aus dem Gebäude wirft, steigt die Nervosität ins Unermessliche. Welcher Kandidat ist so spontan und hilft der Feuerwehr beim Halten eines Sprungtuches? Vor allem, wenn oben ein Mann sprungbereit auf dem Hausdach steht?

Aus allen 1.734 Bewerbungsvideos hat Heineken die drei besten ausgesucht. Derjenige, der anschließend in einem weiteren Voting unter Heineken-Mitarbeitern die meisten Stimmen erhielt, musste sich beim Champions-Leage-Spiel Juventus gegen Chelsea einem finalen Test stellen.

Fazit: "The Candidate" ist witzig, unkonventionell und unvorhersehbar - tolles Recruiting-Video von Heineken! Hoffentlich wird der Job für den Praktikanten auch so aufregend. jm
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