Umgang mit SOX bleibt streng

Donnerstag, 15. Februar 2007
BBDO-Finanzchef Wilfried Huth wird keine Zahlen nennen
BBDO-Finanzchef Wilfried Huth wird keine Zahlen nennen

Auch nach dem Vorstoß der deutschen Ogilvy-Gruppe wollen die anderen Networks am Sarbanes-Oxley Act (SOX) und ihrer Verschwiegenheit bei den Zahlen festhalten. Die WPP-Tochter Ogilvy hatte vorige Woche erstaunlich konkrete Angaben zu ihrem Umsatz gemacht. "Uns hat das überrascht, aber es bleibt dabei, dass wir keine Zahlen publizieren dürfen", erklärt BBDO-Finanzchef Wilfried Huth. Ähnliche Antworten geben die Zahlenmanager anderer Agenturen. Die Töchter internationaler, an der US-Börse gelisteter Werbeholdings unterliegen seit 2003 dem Sarbanes-Oxley Act und den daraus abgeleiteten strengen Vorgaben ihrer Muttergesellschaften. Diese haben dazu geführt, dass Network-Agenturen seither keine Umsatzzahlen mehr veröffentlichen. Ogilvy-CEO Lothar Leonhard hat jetzt als erster deutscher Agenturmanager gewagt, die immer wieder zitierten Vorgaben etwas großzügiger zu handhaben. mam

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