Umfrage: Mediaagentur-Chefs ziehen erste Bilanz für 2012 / Prognose für Gesamtjahr

Freitag, 20. Juli 2012
Die Manager der Mediaagenturen sind mit dem 1. Halbjahr zufrieden
Die Manager der Mediaagenturen sind mit dem 1. Halbjahr zufrieden


Mediaagenturen gelten als Seismographen der Werbewirtschaft. Budgetänderungen registrieren sie sofort und dabei spielt keine Rolle, welche Pläne die Auftraggeber noch zu Anfang des Jahres hatten. Insofern ist es angesichts der gesamtwirtschaftlich sich eintrübenden Stimmung ein positives Signal, wenn die Mediaagenturlenker nicht oder höchstens leise klagen. Dazu hatten die meisten von ihnen in den ersten sechs Monaten des Jahres offenbar keinen Grund. Das zeigt die Halbjahresumfrage von HORIZONT.NET unter den wichtigsten Akteuren der Branche.

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Weitere Informationen zu den Umfrageergebnissen sowie mehrere Charts finden Sie in der HORIZONT-Ausgabe 29/2012 vom 19. Juli.

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Demnach legten die Brutto-Billings bei den meisten der 18 Mediaagenturen zu – bei der Hälfte von ihnen sogar zwischen 10 und 19 Prozent. Deutlich weniger positiv als die Einschätzung des eigenen Geschäfts fällt allerdings die Wachstumserwartung für den Werbemarkt insgesamt aus. Hier reichen die Prognosen von minus 1 bis plus 2 Prozent. Dieser Widerspruch zeigt einmal mehr: Die Erlösquellen der Mediaagenturen liegen inzwischen auch jenseits des herkömmlichen Geschäfts und sind nicht mehr nur direkt von den Bruttowerbeinvestitionen abhängig. ejej

Lesen Sie auf den folgenden Seiten die Antworten von Markus Biermann (Crossmedia), Thorsten Schulz (Initiative), Christian Leipacher (Maxus), Matthias Brüll (MEC), Paul Remitz (Mediacom), Volker Helm (Mediaplus), Christof Baron (Mindshare), Cornelia Lamberty (Moccamedia), Sven Traichel (MPG), Manfred Kluge (OMD), Lars Kirschke (Optimedia), Dirk Fromm (PHD), Jens-Uwe Steffens (Pilot), Nicole Prüsse (Starcom Media Vest), Michael Dunke (Universal McCann), Katja Brandt (Vizeum) und Petra Gnauert (Zenith).

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Markus Biermann, geschäftsführender Gesellschafter von Crossmedia Düsseldorf

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Bisher nicht zurückhaltend; zum Teil verzeichnen wir bei unseren Kunden sogar antizyklisch steigende Budgets.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Wir haben allgemein den Eindruck, dass Konditionen und Rabatte nach wie vor eine zentrale Rolle spielen. Was uns betrifft, nehmen wir an den reinen Konditionen-Pitches kaum mehr teil. Bei unseren Neugeschäften machen wir zunehmend andere Erfahrungen. Die Kunden sind über klassische Mediafragen hinaus erst einmal übergeordnete Punkte wichtig, wie die Herausforderungen für den Kunden bezüglich Marktumfeld, Marke und Geschäft. Dass auch die Konditionen am Ende stimmen uns damit marktfähig sein müssen, ist ja eine Selbstverständlichkeit.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Print und auch OOH werden sich insgesamt rückläufig entwickeln. TV bleibt in etwa gleich, Radio wird leicht zunehmen und Digital insgesamt noch einmal im zweistelligen Bereich wachsen.

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Thorsten Schulz, CEO der Hamburger Mediaagentur Initiative von Interpublic

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Insgesamt hat sich der Umsatz positiv entwickelt und wir verzeichnen ein Plus von über zehn Prozent im ersten Halbjahr im Vergleich zum ersten Halbjahr 2011.

Wie wird sich die Pitchsituation im zweiten Halbjahr entwickeln? Vieles hängt von der wirtschaftlichen Situation in Europa ab. Wenn es weitestgehend in Deutschland stabil bleibt, wird sich die Pitch-Dichte auch weiterhin auf ähnlichem Niveau wie bisher halten. Sollte sich die Finanzkrise in Deutschland stärker zuspitzen als wir erwarten, wird dies jedoch die Pitch-Dichte tendenziell eher erhöhen, da sich der Fokus auf die Kosteneffizienz verstärken würde.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Wir gehen davon aus, dass die Mediabudgets 2012 den Endstand des erfolgreichen Jahres 2011 erreichen werden.

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Christian Leipacher, CEO der Düsseldorfer Group M-Agentur Maxus

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Die Billings haben sich im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30 Prozent positiv entwickelt.

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Unsere Kunden zeigen bis dato keine auf die aktuelle internationale Finanzsituation bezogene Reaktion bezüglich geplanter Budgets.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Ist allgemein nicht zu beantworten. Hängt ab von den unterschiedlichen unternehmenspolitischen Zielen unserer Kunden. Ich denke aber, grundsätzlich positiv.

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Matthias Brüll, CEO der Düsseldorfer Group M-Agentur MEC

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Im Vordergrund der von uns geführten Pitches standen inhaltliche Themen, Strategie, Technologie, People. Logischerweise ist aber immer auch die konditionelle Leistungsfähigkeit ein Faktor, der aber nicht extrem in den Vordergrund gestellt wurde.

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Die internationalen Kunden sind von der Krise mehr betroffen und fahren teilweise auch in gesünderen Regionen die Investitionen in die Werbung zurück. In den überwiegenden Fällen beobachten wir aber bei unseren Kunden keinen dramatischen Handlungsdrang in Deutschland. Die Kunden sind sich der Rolle von Kommunikation im Zusammenhang mit Sales sehr bewusst und invstieren weiter auf guten Niveau in starken Märkten wie Deutschland.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Auf der Brutto-Ebene werden sich die Budgets leicht positiv entwickeln. Wir gehen von einem niedrigen einstelligen Prozentbereich aus.

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Paul Remitz, CEO der grössten Mediaagentur der Group M Mediacom in Düsseldorf

Wie verlief das Pitch-Jahr 2012 bislang? Tendenziell ruhiger, denn die Zahl der Ausschreibungen lagen unter der des Vorjahres. Ich glaube nicht, dass der Pitch-Wahn wieder ausbrechen wird.

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Absolut positiv.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Wir rechnen Brutto mit einem leichten Plus von 2 bis 3 Prozent.

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Volker Helm, Sprecher der unabhängigen Münchner Serviceplan-Tochter Mediaplus

Wie wird sich die Pitchsituation im zweiten Halbjahr entwickeln? Sowohl die aktuelle Situation als auch der Ausblick auf das zweite Halbjahr lässt vermuten, dass diverse Unternehmen für Gespräche offenstehen und/oder zum Pitch einladen werden. Die Frequenz wird sich gegenüber dem ersten Halbjahr eher erhöhen.

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Ein Wachstum von circa 2,5 Prozent konnte durch Neukundengewinne als auch positive Entwicklungen auf Bestandskunden im ersten Halbjahr realisiert werden.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Ein Wachstum der Spendings sehen wir im unteren einstelligen Bereich.

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Christof Baron, Deutschlandchef und einer der europäischen Regional Leader der Group M-Agentur Mindshare

Wie verlief das Pitch-Jahr 2012 bislang? Das Jahr lief im Gegensatz zum Vorjahr erst einmal ruhiger an. Gefühlt haben die Pitchaktivitäten aber weder zu noch abgenommen. Ich glaube, dass die regelmäßige Überprüfung von Geschäftsbeziehungen auf Industrieseite Normalität ist – und für das Marketing gilt das ebenso.

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? In der tat ist die Situation in den südeuropäischen Ländern nicht einfach und die Werbemärkte dort stehen unter einem erheblichen Druck und sind stark rückläufig. Es ist aber auch nicht so, dass die deutsche Wirtschaft ganz ungeschoren davonkommt und alle wichtigen Indikatoren weisen eher auf eine Abkühlung der heimischen Industrie hin. Es ist auch richtig, dass es Industriezweige gibt, die von der Finanzkrise in Europa getroffen werden, andererseits aber massiv von dem Wachstum in Südamerika und Asien profitieren. Das Bild ist also gemischt und lässt sich nicht generalisieren. So gibt es Kunden, die reduzieren werden, andere investieren deutlich mehr.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? In der Summe wird der Markt voraussichtlich leicht positiv abschließen; heißt einen Korridor zwischen 0,5 Prozent und 1 Prozent.

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Cornelia Lamberty, Geschäftsführerin der unabhängigen Mediaagentur Moccamedia in Trier

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Gegenüber dem Vorjahr freuen wir uns im ersten Halbjahr erneut über eine Steigerung von zehn Prozent.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Alle Pitches, in die Moccamedia involviert war und ist, haben ihren Schwerpunkt in der regionalen verkaufsaktivierenden Mediaplanung – häufig unter Einbeziehung der Verkaufsstellen oder Filialen.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Die Mediabudgets werden aufgrund der weltweit angespannten Lage und der Unsicherheit auf den Finanzmärkten eher stagnieren.

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Sven Traichel, CEO der Frankfurter Media Planning Group (MPG) von Havas Media

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Unser Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um über 25 Prozent gestiegen.

Wie wird sich die Pitchsituation im zweiten Halbjahr entwickeln? Nach zwei sehr turbulenten Jahren gehen wir davon aus, dass die Wechselbereitschaft der Kunden nicht weiter zunimmt, sondern dass das Pitch-Level stagnieren wird.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Die Spendings werden sich bis Ende des Jahres leicht unter dem Halbjahrestrend entwickeln. Wir konnten teilweise ein Frontloading beobachten und erwarten durch die wenig positiven externen Marktfaktoren einen leichten Rückgang.

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Manfred Kluge, CEO der Düsseldorfer Omnicom Media Group Germany, zu der OMD und PHD gehören

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Zufriedenstellend.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Noch immer ein zu grosser Preisfokus, sowohl bei den Honoraren als auch bei den Mediakonditionen. Aber der Zenit ist hoffentlich überschritten.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Abhängig von externen Faktoren wie zum Beispiel die Entwicklung der Rohstoff- und Energiekosten oder der Finanzmarktkrise ist das nicht seriös zu beantworten. Allerdings spricht aktuell einiges für einen stabilen Markt, wenngleich bestimmte Wirtschaftsbranchen (zum Beispiel Automobil) anfangen, nachfragetechnisch zu schwächeln. TV und Online werden auf der sonnigen Seite stehen, Print braucht bald Neopren-Anzüge.

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Lars Kirschke, CEO der Frankfurter Mediaagentur Optimedia aus der Vivaki-Gruppe

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Zurückhaltend bis abwartend. Von der Finanzkrise in der EU ist bei unseren Kunden wenig zu spüren, da es sich bei den am stärksten betroffenen Ländern meist nicht um die Key-Märkte handelt.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Minimale Zunahme von 1-2 Prozent versus 2011.

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Dirk Fromm, CEO der Frankfurter Mediaagentur PHD aus der Omnicom Media Group Germany

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Ausgezeichnet. Wir sind im Jahresvergleich deutlich zweistellig gewachsen. Als Teil von Omnicom (börsennotiertes Unternehmen) dürfen wir jedoch keine konkreten internen Billing-Zahlen veröffentlichen.

Wie wird sich die Pitchsituation im zweiten Halbjahr entwickeln? Wir sind seit Anfang des Jahres regelmäßig an Pitches beteiligt. Ich erwarte einen fulminanten Endspurt und dramatische Endspiele.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Bei uns sieht es nach stabilen Budgets aus und ich bin zuversichtlich, dass wir weiterhin zweistellig wachsen werden.

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Jens-Uwe Steffens, Hauptgeschäftsführer der unabhängigen Pilot-Gruppe

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Sehr flexibel und kurzfristig; so wie im letzten Jahr auch.

Wie wird sich die Pitchsituation im zweiten Halbjahr entwickeln? Wir erwarten einen sehr starken Pitch-Herbst.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Trotz der Krisensituation in Europa erwarten wir zumindest im Nielsen-Brutto eine schwarze Null.

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Nicole Prüsse, Chairwoman von Vivaki

(führt übergangsweise die Frankfurter Mediaagentur Starcom Media Vest, bis ein Nachfolger für den bisherigen CEO Oliver Miller gefunden ist)

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Positiv

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Strategie, Team, Preis.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Minimale Zunahme von 1-2 Prozent versus 2011.

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Michael Dunke, CEO der Frankfurter Interpublic-Tochter Universal McCann

Wie reagieren Ihre Kunden auf die anhaltende Finanz- und Euro-Krise? Bisher haben unsere Kunden sehr besonnen reagiert und ihre Planungen eher an das bessere Konsumklima in Deutschland angepasst.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Konditionen und kreative Media-Umsetzungen, das digitale Leistungsspektrum, spezielle Services wie zum Beispiel Handelskompetenz und ähnliches.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Insgesamt wird es meiner Einschätzung nach stabil bleiben. Maximal kann man eine ganz leichte Steigerung erwarten. Wir als UM haben durch Effekte wie Neukunden und sehr starke Budgetsteigerungen von Bestandskunden ein positives Jahr 2012 zu erwarten.

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Katja Brandt, CEO der Wiesbadener Mediaagentur Vizeum aus der Aegis Media-Gruppe

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Bis dato kann die Vizeum gegen die allgemein rückläufige Tendenz und in einer noch relativ ruhigen Pitch-Phase im ersten Halbjahr auf eine durchaus stabile Umsatzentwicklung bauen.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Bei allen Pitches stand eindeutig Motivation to Media und somit der qualitative Planungsansatz der Vizeum im Vordergrund. So konnten wir auch im Neugeschäft entsprechende Kunden überzeugen.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Die gesamtwirtschaftliche Situation bleibt mehr als fragil einzuschätzen und die Entwicklung der letzten Wochen hat die Lage sicher nicht verbessert, so dass wir für 2012 tendenziell einen leichten, wenn auch nicht dramatischen Rückgang mit bis zu –1 bis –2 Prozent für den deutschen Werbemarkt rechnen.


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Petra Gnauert, CEO der Düsseldorfer Mediaagentur Zenith aus der Vivaki-Gruppe

Wie hat sich der Umsatz (Brutto-Billings) Ihrer Agentur im ersten Halbjahr 2012 entwickelt? Ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich.

Was stand bei den Pitches im ersten Halbjahr im Vordergrund? Schon seit einiger Zeit geht die Anzahl nationaler Pitches zurück, internationale Pitches dominieren inzwischen. Insbesondere Blue-Chipkunden pitchen nur noch sehr selten in einzelnen lokalen Märkten. Hierbei stehen Konsolidierung und Einkaufsvorteile auf globaler und regionaler Ebene im Vordergrund. Service, Betreuungsmodell und Fachkompetenz sind weiterhin in jedem einzelnen Markt relevant und bei vergleichbaren Konditionsangeboten das Zünglein an der Waage.

Wie werden sich die deutschen Mediabudgets bis Ende 2012 insgesamt entwickeln? Minimale Zunahme von 1-2 Prozent versus 2011.

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