Umfrage: Kommunikationsbranche überdurchschnittlich von Kurzarbeit betroffen

Donnerstag, 05. November 2009
Viele Werber arbeiten kurz
Viele Werber arbeiten kurz

In der Kommunikationsbranche wird überdurchschnittlich viel kurz gearbeitet. Laut einer Umfrage der Personalberatung Designerdock unter mehr als 1000 Karteimitgliedern (Festangestellte und Freelancer) im deutschsprachigen Raum sind rund 14 Prozent der Werber in Deutschland von Kurzarbeit betroffen. Das ist ein vergleichsweise hoher Wert, denn branchenübergreifend arbeiten im Bundesdurchschnitt laut Designerdock nur rund 7 Prozent der Beschäftigten kurz. Dass dieses Instrument gerade im Kommunikationsgeschäft so rege genutzt wird, liegt nach Einschätzung der Personalberatung vor allem an den engen Margen, mit denen Agenturen arbeiten. "Wenn die Umsätze sinken, muss die Kostenstruktur sofort angepasst werden", vermutet Kristin Louis, Geschäftsführerein des Berliner Büros von Designerdock.

Gefragt wurde auch nach der allgemeinen Stimmungslage. Hier geben 47 Prozent der in Deutschland Befragten an, stark oder sehr stark von der Wirtschaftskrise betroffen zu sein. Rund 30 Prozent halten ihre Geschäftsführung für mitverantwortlich an der misslichen Situation, etwas 20 Prozent ziehen das in Erwägung und etwa 30 Prozent verneinen eine Mitschuld ihrer Firmenchefs. mam     
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