US-Regierung kündigt den Vertrag mit Ogilvy

Freitag, 24. August 2001

Das White House Office of National Drug Control Policy (ONDCP) beendet die Zusammenarbeit mit der New Yorker Agentur Ogilvy & Mather. Die Behörde hat sich entschieden, den Etat für die nationale Anti-Drogenkampagne der US-Regierung neu auszuschreiben. Das Budget umfasst ein Mediavolumen von 160 Millionen US-Dollar pro Jahr.

Die Trennung erfolgt, nachdem das ONDCP wegen der Abrechnungspraxis von Ogilvy & Mather Betrugsverdacht gegen die Agentur erhoben hat. Insgesamt soll die Agentur 24,2 Millionen Dollar an Arbeitskosten berechnet haben, von denen die Regierung 7,6 Millionen Dollar nicht bezahlen will. Ogilvy hatte lediglich eingeräumt, 850.000 Dollar zu viel verlangt zu haben.

An der jetzt einberufenen Präsentationsrunde könne sich Oglivy & Mather nach Angaben eines Behördensprechers wieder beteiligen. Die Teilnahme der Agentur gilt jedoch als unwahrscheinlich. Der Etat umfasst im Wesentlichen Mediaplanung und Mediaeinkauf. Die Kreation soll auch in Zukunft von The Partnership for Drug Free America kommen, einem Pool verschiedener Agenturen.
Meist gelesen
stats