Twitter-Idee für Best Buy gewinnt Titanium Grand Prix / Integrated Grand Prix geht an Nike Foundation

Samstag, 26. Juni 2010
Titanium Grand Prix: Twitter-Hotline für Best Buy
Titanium Grand Prix: Twitter-Hotline für Best Buy

Die Sieger in der als Königskategorie geltenden Wettbewerbssparte Titanium & Integrated Lions stehen fest. Den Grand Prix in der Sparte Titanium, in der es um wegweisende Ideen geht, hat sich die US-Agentur Crispin Porter + Bogusky mit einer Arbeit für die Elektronikhandelskette Best Buy gesichert. Die Idee: Die Agentur hat für den Kunden eine Servicehotline via Twitter etabliert, auf der Mitarbeiter des Unternehmens rund um die Uhr erreichbar waren. Auf diese Art und Weise konnte der Kundenservice wesentlich verbessert werden, heißt es in der Einreichung. Die Jury um Präsident Bob Greenberg von der US-Agentur RGA hat vor allem die Einfachheit der Idee überzeugt.

Integrated Grand Prix: Livestrong Foundation
Integrated Grand Prix: Livestrong Foundation
Der Grand Prix in der Kategorie Integrated geht an die Livestrong Foundation von Nike, die die Agentur Wieden + Kennedy zusammen mit dem Radrennfahrer Lance Armstrong ins Leben gerufen hat. Hier hat die Jury die Idee überzeugt, das Comeback des Sportlers mit einer Stiiftung zum Kampf gegen Krebs zu verbinden. Hinzu komme die besondere Fähigkeit der Kampagne, die Menschen zu involvieren und miteinander zu verbinden.

Das Herausragende an der Arbeit sei, diese Verbindung herzustellen, statt einfach nur verschiedene Kanäle zu bedienen. Deshalb sei es auch kein Problem, dass Livestrong seinen Schwerpunkt im Online-Bereich habe. "Es geht um Interkonnektion, nicht mehr um Integration", sagt Juror Rei Inamoto von der Agentur AKQA.

Insgesamt vergab die Jury 16 Trophäen. Neben den beiden Grand Prix gab es einen weiteren Titanium Lion (wird nicht in Gold, Silber oder Bronze vergeben) sowie bei den Integrated Lions dreimal Gold, viermal Silber und sechsmal Bronze. Zehn der 16 Auszeichnungen gehen in die USA. Darüber hinaus konnte sich Australien zwei Löwen in dieser Wettbewerbssparte sichern. Deutsche Arbeiten waren nicht im Finale vertreten. Von den elf Einreichungen schaffte es keine auf die Shortlist. mam
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