Tote Frau als Stola: Draftfcb kreiert Anti-Pelz-Kampagne

Dienstag, 01. Februar 2011
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Wer sich auf den aktuellen Modenschauen umsieht, stellt eines fest: Pelz ist wieder in - vor allem als Kapuzenbesatz oder Accessoire. Der Bund gegen Missbrauch der Tiere (BMT) sieht das mit Besorgnis und handelt. Unterstützt von der Hamburger Agentur Draftfcb startet der BMT die Kampagne "Gegen Pelz". Der Protagonist des Auftritts ist ein Fuchs, der mit einer toten Frau als Stola posiert. Zu sehen ist das Motiv als Citylight-Poster in Hamburg. Mit ihm weist der BMT auf die Kampagnenseite Gegen-pelz.de hin. Ein Online-Video mit extremen Nahaufnahmen und schnellen Schnitten soll die Botschaft der Organisation verbreiten. Nutzer können den 30-Sekünder per Facebook, Twitter oder Email verbreiten. Zudem bietet die Aktionsseite Infos und Hintergründe zum Thema Pelz und die Möglichkeit, für Tiere zu spenden.

"Jeder, der Pelz, Pelzbesatz oder Pelzaccessoires trägt, muss wissen, dass er sich mitschuldig macht am millionenfachen Leid der Tiere und am sinnlosen Sterben für die Mode. Es ist inakzeptabel, dass auch Versandhäuser nach wie vor Mäntel und Jacken mit Pelzbesatz anbieten, im Internet zu Billigstpreisen verschleudern und Pelz so zu einem beliebigen Wegwerfartikel machen", so Elvira Schiöberg vom BMT.

Fotografiert hat Kampagne Uwe Düttmann. Neben Draftfcb arbeiteten beispielsweise auch Zweig-Werk, Hamburg, und Digitales Leben an dem Auftritt. Die Online-Realisierung übernahm Freiland Berlin. jm
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