Top-Werber Unbehagen, Bahr und Czok starten die Agentur Fluent

Donnerstag, 02. Mai 2013
Andreas Bahr, Oliver Czok und Géza Unbehagen tun sich zusammen (Foto: Fluent)
Andreas Bahr, Oliver Czok und Géza Unbehagen tun sich zusammen (Foto: Fluent)

Über die berufliche Zukunft des einen oder anderen kursierten bereits die unterschiedlichsten Gerüchte. Nun lassen Andreas Bahr, Oliver Czok und Géza Unbehagen ihre wohlgehütete Katze aus dem Sack. Die drei renommierten Werbemanager tun sich zusammen und starten eine eigene AG. Sie trägt den Namen Fluent, hat ihren Sitz in Hamburg und soll nicht weniger sein als eine Agentur für das neue digitale Jahrhundert. Für diesen nicht unbescheidenen Anspruch opferten zwei der Gründer sogar ihre hochdotierten Jobs bei internationalen Networks. Wie berichtet stieg Unbehagen Ende Februar als COO bei Saatchi & Saatchi aus. Und wie erst jetzt bekannt wird, hat Czok vor kurzem die Leitung des europaweiten Digitalgeschäfts bei Havas aufgegeben, um sich mit seinen neuen Partnern selbstständig zu machen. Bahr hat seinen Abschied bei der Serviceplan-Tochter Mediaplus schon vor einem Jahr hinter sich gebracht und ist seither als freier Berater unterwegs.

Fluent versteht sich als Agentur, die von Anfang an die Bereiche Strategie, Media und Digital gleichberechtigt unter einem Dach vereinigt - ohne einzelne Silos oder Profitcenter. "Alles verschmilzt und ist permament in Bewegung, deshalb müssen auch Marketingstrategien und Kampagnen ,fluent' sein", sagt Co-Gründer Unbehagen. Zwar liegt der Schwerpunkt auf Beratung und Strategie, zum Angebot gehören aber auch Umsetzungsleistungen, die man entweder selbst oder von Partnern durchführen lässt. "Wie sind eine kollaborative Agentur, die nicht den Anspruch hat, alles allein zu machen", sagt Czok. Bahr ergänzt: "Wir sind kein Network. Aber wir haben ein sehr gutes Netzwerk."

Zum Start am heutigen Donnerstag kann die Agentur vier Kunden präsentieren: Das sechsköpfige Team wird für Veltins, Aida, Parship und Mobile.de tätig. Zu diesen Unternehmen gibt es zum Teil schon seit vielen Jahren gute Kontakte der Fluent-Gründer. ejej

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 18/2013 vom 2. Mai.
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