Thomas Rempen weist Amigovorwurf zurück

Mittwoch, 10. Mai 2000

"Der Verdacht ist absurd, die Absicht der Veröffentlichung solcher Spekulationen ist leichtsinnig, schädlich und gemein", wehrt sich Thomas Rempen in einem Brief an seine Geschäftspartner, Freunde und Mitarbeiter gegen einen Amigovorwurf, der vergangene Woche in einem Artikel des Düsseldorfer Express formuliert worden ist. Angeblich seien laut CDU-Fraktionschef Laurenz Meyer Gelder der Messe Düsseldorf über die Messe- und Ex-NRW-SPD-Agentur Rempen & Partner in die aufwändigen Wahlkämpfe bei der Europa- und Kommunlawahl geflossen. Thomas Rempen ist verärgert darüber, dass seine Agentur "plötzlich Teil des Wahlkampfes" geworden ist. Um die Verdächtigungen aus der Welt zu schaffen, erhofft er sich Hilfe vom GWA. "Ich habe Präsident Lothar S. Leonhard über den Vorgang informiert und gehe davon aus, dass der GWA Agenturen unterstützt, die in solche Vorgänge hineingezogen werden." "Der Verband kann sich vor jedes Mitglied stellen, aber er kann nicht anwaltschaftliche Dinge wahrnehmen", entgegnet Leonhard. So habe er Rempen zum einen vorgeschlagen, über rechtliche Schritte nachzudenken, zum anderen, sich an den GWA-Ehrenrat zu wenden. Wenn Rempen einverstanden sei, könne der Ehrenrat Akteneinsicht nehmen und ein Urteil fällen. "Sowohl die Einberufung dieser Instanz als auch ihr Urteil geben der Presse genügend Anlass, darüber zu berichten", so Leonhard. Dies wäre dann das zweite Mal seit seiner Gründung, dass der Ehrenrat in Aktion tritt.
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