TBWA ist Sieger im Rennen um Etat des Olympischen Komitees

Dienstag, 27. Juli 1999

Nach sechsmonatigem Rennen ging TBWA mit dem globalen Etat des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ins Ziel. An dem Wettlauf um den 150 Millionen-Dollar-Etat hatten sich 20 Agenturen beteiligt. In der Endrunde setzte sich TBWA gegen Young & Rubicam Advertising, New York, durch. Unter Führung von Lee Clow, Chief Creative Officer und Chairman von TBWA Worldwide, überzeugte das globale Pitch-Team der Agentur mit einer Kampagne, die laut IOC am besten erfaßte, daß die Olympischen Spiele eine 300 Jahre alte Marke sind. Dies sei in einer zeitgemäßen Stimmung wiedergegeben worden. „Wir wollten nicht eine weitere Ode an die Olympiade trompeten", meint Clow. Um den „inneren Geist" der Spiele zum Ausdruck zu bringen, werden kleine Geschichten um verschiedene Athleten erzählt. Michael Payne, Marketingdirektor des IOC, hebt heraus, daß TBWAs Konzept es ermöglicht, die Kampagne wirkungsvoll in allen 200 Ländern einzusetzen, die die Spiele übertragen. Das Fernsehen sei dabei der Haupt-Fokus (in den USA ist NBC Broadcast-Partner für die nächsten funf Olympischen Spiele), aber auch für Radio, Print und Außenwerbung gebe es interessante Aspekte. Die Jugend soll gezielt per Internet angesprochen werden, und zwar massiv, wie Clow unterstreicht. Die Vermarktung der olympischen Marke an die nächste Generation stehe im Mittelpunkt aller Maßnahmen. Der Slogan der Kampagne, die zum Jahresanfang an den Start gehen soll, wird noch nicht bekanntgegeben. Für TBWA ist der IOC-Sieg der erste große globale Gewinn seit der Fusion mit der GGT-Group in London.
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