TBWA Deutschland plant Joint Venture mit BUW-Gruppe

Mittwoch, 28. Juli 2010
TBWA-Chef Sven Becker strebt Joint Venture mit BUW an
TBWA-Chef Sven Becker strebt Joint Venture mit BUW an

Die Omnicom-Tochter TBWA will ihr Angebot im Bereich CRM und direkte Kundenansprache ausbauen. Nach der Schließung der Tochter Tequila Ende vorigen Jahres fehlt der entsprechende Service in der Gruppe. Bei der Umsetzung folgt TBWA einem Trend, den derzeit viele Agenturen beschwören: Kooperation mit einem Spezialisten. Den hat das Team um CEO Sven Becker in der Osnabrücker BUW-Gruppe gefunden. Mitte des Monats wurde ein Joint Venture beim Bundeskartellamt angemeldet.

BUW startete 1993 als Call Center, hat sein Angebot im Bereich direkte Kundenansprache und -pflege aber kontinuierlich ausgebaut. 2008 erzielte BUW mit rund 3200 Mitarbeitern einen Umsatz von 76 Millionen Euro. Das Unternehmen ist an den Standorten Osnabrück, Münster, Halle/Saale, Schwerin, Leipzig und Pécs in Ungarn vertreten. Geschäftsführende Gesellschafter sind Jens Bormann und Karsten Wulf.

TBWA hatte sein Leistungssprektrum zuletzt durch die Übernahme der Hamburger Pharmaagentur Pluspool ausgebaut. Das sechsköpfige Team wurde mit den bestehenden Ressourcen in diesem Bereich unter dem Label TBWA/Plus zusammengeführt. mam
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