T-Online-Etat geht an Springer & Jacoby

Montag, 13. August 2001

Das Verwirrspiel um den Etat der Telekom-Tochter T-Online ist beendet. Den Zuschlag erhält Springer & Jacoby. Die Hamburger konnten sich letztlich gegen die Agentur Citigate SEA in Düsseldorf durchsetzen, die wie Springer & Jacoby zu den Stammbetreuern der Telekom zählt. Die Entscheidung fiel nach einem mehrmonatigen Präsentationsverfahren, an dem sich auch die beiden Frankfurter Agenturen Saatchi & Saatchi und Ogilvy & Mather sowie kurzzeitig Jung von Matt/Alster beteiligt hatten.

Nachdem die Telekom zwischenzeitlich Saatchi & Saatchi als Betreuer für die Mobilfunktochter T-Mobile mit ins Boot der Stammagenturen geholt hatte, blieb aus dem Scholz & Friends-Erbe nur noch das T-Online-Budget vakant. Der neue Auftritt aus der Feder von Springer & Jacoby soll Ende September starten. Der Etat für T-Online bewegte sich ursprünglich um 100 Millionen Mark. Angesichts der massiven Budgetkürzungen dürfte der jetzt vergebene Etat aber deutlich kleiner ausfallen. Immerhin hat die Telekom ihre gesamten Werbespendings im ersten Halbjahr 2001 um 72 Prozent auf 68 Millionen Mark gekürzt.
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