Strippen für Bud Light: DDB produziert preisverdächtigen Viralspot

Donnerstag, 04. Februar 2010
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Das Werbejahr 2010 hat sein erstes kreatives Highlight: Der Viralspot "Clothing Drive" (zu deutsch: Kleidersammlung) von Bud Light zeigt, wie weit manche Menschen für das Bier aus dem Hause Anheuser-Busch gehen würden. Die Story: In einem Unternehmen sammelt eine Büroangestellte Kleider für ein Obdachlosenheim. Als sich die Nachricht verbreitet, dass es für jedes gespendete Kleidungsstück zum Dank eine Flasche Bud Light gibt, gibt es für das Personal kein Halten mehr. Am Ende wird die Büroangestellte, die die Kleiderspende organisiert hatte, von ihren mittlerweile gänzlich nackten Kollegen für die bislang erfolgreichste Kleidersammlung gelobt.

Ein peinlicher Moment jagt den nächsten. Einfach zum Brüllen komisch! Der Viralspot stammt von DDB in Chicago. Die Produktion übernahm Tool of North America in Santa Monica.

"Clothing Drive" ist die Fortsetzung von "Swear Jar", einem der beliebtesten Webfilme 2008 - unter anderem erhielt er einen Emmy, einen silbernen Cannes-Löwen sowie silber bei den Clio Awards. In dem ebenfalls von DDB Chicago kreierten Commercial müssen die Mitarbeiter für jedes Schimpfwort Geld in ein Glas werfen. Als ihnen gesagt wird, dass sie damit zudem den Kauf von Bud Light für die Belegschaft unterstützen würden, beginnt eine wahre Schimpftirade. jm
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