Stresstest bestanden: Etathalter Ogilvy verteidigt die Bahn

Freitag, 22. Juli 2011
CEO Thomas Strerath bleibt mit Ogilvy bei der Bahn an Bord
CEO Thomas Strerath bleibt mit Ogilvy bei der Bahn an Bord

Die Entscheidung im Pitch um den imageträchtigen und lukrativen Werbeetat der Deutschen Bahn ist gefallen. Nach Informationen von HORIZONT.NET hat Etathalter Ogilvy in Frankfurt das Mandat verteidigen können. Das Nachsehen im Finale haben die Wettbewerber Jung von Matt, Scholz & Friends sowie TBWA. Eine Bestätigung für die Vergabe gibt es noch nicht. Ein Sprecher der Bahn bestätigt zwar, dass eine Entscheidung gefallen ist, verweist aber darauf, dass diese erst nach Ablauf der Einspruchsfrist bekannt gegeben werden kann. In der Tat muss bei öffentlichen Ausschreibungen eine zweiwöchige Frist abgewartet werden, innerhalb derer die unterlegenen Pitchteilnehmer Widerspruch einlegen können. Erst danach darf das Ergebnis kommuniziert werden. Dennoch kann als sicher gelten, dass Ogilvy das Rennen gemacht hat.

Die WPP-Tochter betreut den Kunden durchgängig seit 2003. Auch von 1991 bis 1996 war die Agentur bereits für die Bahn tätig, wurde danach aber von Jung von Matt abgelöst. Mit der jetzigen Verteidigung des Etats feiert das Team um Ogilvy-CEO Thomas Strerath nach dem Gewinn des Mandats von Media-Markt einen weiteren großen Erfolg. Zu den Aufgaben für den neuen alten Etathalter gehört die Entwicklung von Kommunikationsmaßnahmen für die Bereiche DB Fernverkehr, DB Vertrieb und DB Infrastruktur in sämtlichen Disziplinen.

Der Pitch um den entsprechenden Mediaetat ist noch nicht entschieden. Aktueller Betreuer ist hier die Ogilvy-Schwester Mindshare. Im Bereich Regionalverkehr arbeitet die Bahn unter anderem mit Scholz & Friends und Serviceplan zusammen. mam
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