Streit in der GPRA eskaliert

Freitag, 27. Februar 2009
Heiko Kretschmer zieht sich zurück
Heiko Kretschmer zieht sich zurück
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Heiko Kretschmer Alexander Güttler Zoff Dieter Schulze


Die Diskussion um die Frage, wer nächster Präsident der Gesellschaft Public Relations Agenturen (GPRA) werden soll, droht außer Kontrolle zu geraten. Nachdem das amtierende Präsidium einen Brief an alle Mitglieder geschrieben hat, in dem es Kommpassion-Chef Alexander Güttler empfiehlt, zieht sich der zweite potenzielle Kandidat Heiko Kretschmer zurück - zumindest vom Amt des GPRA-Sonderbeauftragten für Qualitätsmanagement. Ob dies auch für seine mögliche Kandidatur gilt, ist noch unklar.  In einer Mail an alle Mitglieder bezeichnet Kretschmer das Schreiben des Präsidiums als "unnötige Eskalation". Es sei weder Ausdruck von Führungsstärke noch von Integration. Beide Kandidaten würden dadurch demontiert.

Der Brief der bisherigen Verbandsführung um den scheidenen Präsidenten Dieter Schulze van Loon kommt kurz nachdem sich Güttler erstmals zu seinen Ambitionen erklärt hat. Mitte der Woche hatte er in einer Mail an die Mitglieder seine Vorstellungen für den Verband skizziert. Einige Mitglieder halten den Ansatz von Güttler offenbar für pragmatischer als die Ideen von Kretschmer. Gegen den Chef der Berliner Agentur Johanssen + Kretschmer haben wohl vor allem einige große Mitgliedsagenturen Vorbehalte. mam      
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