Stimmung in der PR-Branche trübt sich ein

Donnerstag, 11. Dezember 2008
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Die Stimmung in der PR-Branche hat sich innerhalb der letzten zwei Monate deutlich verschlechtert. So rechnet mittlerweile jede dritte PR-Fachkraft in Unternehmen und Agenturen mit einer Reduzierung der Budgets für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im kommenden Jahr. Das ist das Ergebnis eines aktuellen PR-Trendmonitors, den die DPA-Tochter News Aktuell zusammen mit Faktenkontor in dieser Woche durchgeführt hat. Besonders unter der Konjunkturkrise zu leiden scheinen das Produzierende Gewerbe und der Dienstleistungssektor. Hier ist der Anteil der Befragten, die von einer Kürzung der finanziellen Mittel ausgehen, in den letzten zwei Monaten um mehr als das Doppelte angestiegen.

Im Oktober waren ledigtlich 14 Prozent der Mitarbeiter von Pressestellen und nur 8 Prozent der Agenturmitarbeiter dieser Meinung. Damals rechneten sogar fast 50 Prozent der Agenturen und rund 30 Prozent der Unternehmen mit einer Erhöhung der PR-Budgets. Auch jetzt erwartet immerhin noch eine Mehrheit gleichbliebende oder wachsende Budgets. mam
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