Stiftung Hagenbeck: Kolle Rebbe macht Tiere zu Geldanlagen

von Julia Bröder
Freitag, 23. November 2012
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Wussten Sie, dass ein Flamingo 47 Prozent seines Tages auf dem linken Bein steht? Und 47 Prozent auf dem rechten? Dass er die verbleibende Zeit mit Essen und Fliegen verbringt? In einer Spendenkampagne für die Hagenbecksche Stiftung, kreiert von Kolle Rebbe, werden diese und andere mehr oder weniger nützlichen Daten eindrucksvoll in Szene gesetzt. Weihnachtszeit ist Spendenzeit - das nahm sich auch die Stiftung des Hamburger Tierpark Hagenbeck zu Herzen und gab bei der ortsansässigen Agentur Kolle Rebbe eine Kampagne in Auftrag, die sich speziell an finanzkräftige Geldgeber richten soll. "Solche Spender gewinnt man, in dem man sie in ihrer Sprache anspricht. Und mit Bildern abholt, die sie verstehen," erklärt Sascha Hanke, Executive Creative Director bei Kolle Rebbe, die Idee. Mit seinem Team hat er daher Motive entwickelt, die erstmals in der Geschichte des Zoos keine echten Tiere zeigen, sondern Visuals aus der Geschäftswelt: Torten-, Balken und Liniendiagramme stellen abstrakte Tiere dar. Die Botschaft: In Tiere zu investieren, lohnt sich.

 Bei der Umsetzung orientierte sich Kolle Rebbe an echten Daten zur Verhaltenweise von Tieren, die sie aber zugunsten der Optik teilweise vereinfachte. Denn natürlich hat eine Eule außer Jagen, Schlafen und den Kopf in zwei Richtungen zu drehen, auch noch andere Beschäftigungen im Repertoire. jf

Zu den weiteren Motiven aus der Kampagne bitte umblättern

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