Springer & Jacoby zieht sich aus TUI-Pitch zurück

Montag, 05. August 2002

Springer & Jacoby zieht sich aus dem Pitch des Reiseveranstalters TUI um den europaweiten Etat für seine Volumenmarken zurück. Gründe nannte die Hamburger Agentur bislang nicht. Im Rennen um das 30-Millionen-Euro-Budget sind jetzt noch die Agenturen Jung von Matt, Saatchi & Saatchi, Grey und Scholz & Friends. Auch die britische Agentur WCRS soll mit dabei sein. Springer & Jacoby betreut TUI seit rund zehn Jahren in Deutschland. Wie die Agentur mitteilte, wolle sie das auch weiterhin tun und "den laufenden Vertrag erfüllen". Ob die Agentur zu einem späteren Zeitpunkt eine Rolle im internationalen Gefüge spielen werde, sei noch offen. Die Entscheidung von S&J kommt überraschend, da der Pitch schon seit Ende Juni läuft. Möglicherweise steht im Zuge der Etatvergabe aber auch das deutsche Budget auf dem Prüfstand. Und dies würde gegen die interne S&J-Regel verstoßen, dass niemals um einen Etat gepitcht wird, den die Agentur bereits hält.
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