Springer & Jacoby rudert zurück

Dienstag, 21. Juli 2009
S&J entschuldigt sich bei Eurokaution
S&J entschuldigt sich bei Eurokaution

Die Androhung rechtlicher Schritte hat offenbar Erfolg gehabt. Die Hamburger Agentur Springer & Jacoby korrigiert ihre gestrige Mitteilung zur Trennung vom bisherigen Kunden Eurokaution. "Aufgrund unserer nicht präzisen Pressemitteilung vom 20. Juli 2009 möchten wir heute Folgendes richtigstellen", heißt es vonseiten der Agentur. Die Zusammenarbeit mit Eurokaution sei einvernehmlich beendet worden. "Finanzielle Unregelmäßigkeiten" würden nicht bestehen. Der Kunde habe seine Rechnungen in vollem Umfang und fristgerecht beglichen. "Wir möchten uns ausdrücklich für die Irritationen, insbesondere bei unserem Kunden Eurokaution, entschuldigen", so S&J.

Gestern hatte die Agentur bekanntgegeben, sich wegen einer schlechten Zahlungsmoral von Eurokaution von dem Kundem zu trennen. Kurz darauf intervenierte dessen Geschäftsführer Rüdiger Wolff energisch und kündigte an, juristische Schritte einzuleiten, sollte die Agentur ihre Meldung nicht binnen 24 Stunden korrigieren.

S&J kämpft derzeit aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten der Muttergesellschaft Avantaxx ums Überleben. Eigentümer Lutz Schaffhausen ist auf der Suche nach Investoren für seine Firmengruppe beziehungsweise Teile davon. Inwieweit Vorgänge wie der um Eurokaution bei dieser Suche helfen, bleibt abzuwarten. mam   
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