Springer & Jacoby baut erneut um

Donnerstag, 19. August 2004

Nach gerade mal einem Jahr in der neuen Struktur baut die Hamburger Agenturgruppe Springer & Jacoby (S&J) erneut um. Kernpunkte der offenbar von den Aufsichtsräten Konstantin Jacoby, Reinhard Springer und Interpublic-Chef David Bell veranlassten Aufräumarbeiten: Das Drei-Säulenmodell (S&J Deutschland, S&J International, S&J Special Forces) wird wieder abgeschafft. Zudem wird die zuletzt überbesetzte Führungsspitze verkleinert und durch ein dreiköpfiges Team ersetzt. Olaf Oldigs und Sven Becker scheiden aus der Agenturführung aus.

Oldigs war zuletzt zusammen mit Alexander Schill Geschäftsführer Kreation bei S&J Deutschland. Ob er der Agentur erhalten bleibt, ist noch offen. Becker war zuletzt Co-Chef der Säule Special Forces. Auch die Führung der Tochterfirma Lucy Planning muss Becker abgegeben. Er soll S&J aber "bis auf weiteres" als Planner zur Verfügung stehen. Das gesamte deutsche Geschäft von S&J in der klassischen Werbung und den nichtklassischen Disziplinen verantworten künftig von Jörg Schultheis (Beratung) und Alexander Schill (Kreation). Sie waren zuletzt ausschließlich für die klassische Werbung von S&J Deutschland zuständig. Neben Deutschland haben auch die anderen Länderniederlassungen eine eigene Geschäftsführung für alle Disziplinen. Alle Länderchefs inklusive Schultheis und Schill berichten künftig an Oliver Schwall, Aris Theophilakis und Sandra Rehder. Sie stehen ab sofort an der Spitze der gesamten S&J-Gruppe.

Schwall und Theophilakis haben bislang das internationale Geschäft geführt, Rehder verantwortete zusammen mit Becker die nichtklassischen Disziplinen in der Säule Special Forces. Aufgabe dieses dreiköpfigen Teams soll es laut Pressemitteilung sein, "das Agenturnetz zusammenzuhalten, für internationales Geschäft zu sorgen und die Verantwortung für die gesamte Gruppe zu tragen". mam
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