Springer & Jacoby Media meldet Umsatzplus

Donnerstag, 26. Februar 2004

Die Hamburger Mediatochter von Springer & Jacoby meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr ein um 5,6 Prozent gestiegenes Billingvolumen von insgesamt 245 Millionen Euro. Ebenso zufrieden stellend sei laut geschäftsführendem Gesellschafter Andreas Bahr die erzielte Rendite der Mediaagentur, an der die Interpublic-Tochter Initiative 33 Prozent der Anteile hält. Als Gründe für diese positive Entwicklung nennt Bahr zum einen die Kooperation mit der Interpublic-Einkaufsagentur Magna Global, "durch die wir unseren Kunden auch als mittelständische Agentur beste Einkaufskonditionen sichern können". Zum anderen zahle sich die qualitative Positionierung von S&J Media aus, die der Agentur im vergangenen Jahr zwei goldene Löwen in Cannes bescherte.

Da laut Bahr "in Zukunft das klassische Mediageschäft nicht mehr zulegen wird", wurde bei S&J Media vor allem in den Bereich Beratung und Strategie investiert. Entsprechend stieg auch die Zahl der Mitarbeiter von 36 auf nunmehr 42. Im Gegensatz zu 2003, das der Agentur keine neuen Kunden brachte, stünden laut Bahr dieses Jahr bereits zwei neue Etats ins Haus, die er aber noch nicht bekannt geben dürfe. Eine deutliche Erholung des Gesamtmarkts kann der Chef von S&J Media jedoch nicht erkennen. Vielmehr geht er davon aus, dass sich speziell der Mediamarkt innerhalb weniger Jahre zweiteilen wird. Dann werde es nur noch Agenturen geben, die entweder quantitativ oder qualitativ ausgerichtet sind. "Und diese Entwicklung kann Agenturen, die über die Qualität kommen, nur in die Hände spielen", prophezeit Bahr optimistisch. ejej
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