Spotcheck: Kreativkraft gegen Doping

Freitag, 15. August 2008
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Ernüchternderweise war es nur eine Frage der Zeit, bis bei den Olympischen Spielen der erste Dopingfall aufgedeckt wurde. Das Nationale Olympische Komitee der USA hat mithilfe des Sponsors Johnson & Johnson und der auf den Bereich Public Service spezialisierten Organisation Ad Council eine Kampagne an den Start gebracht, die auf das kritische Thema aufmerksam machen soll. Die Kreation von TBWAChiatDay in New York stellt die sozialen Risiken von Doping in den Mittelpunkt. Protagonist im TV-Spot ist ein junger Sportler und dessen Aufstieg zum gefeierten Idol. Die Begeisterung der Fans schlägt allerdings ins Negative um, als herauskommt, dass ihr Vorbild nicht mit fairen Mitteln spielt. Symbolisiert wird das Thema Doping durch eine sternförmige Brandmarke auf der Stirn des Jungen. Die kreative Lösung soll zeigen, dass Doping nicht nur gesundheitliche Schäden zur Folge hat und gesetzlich bestraft wird, sondern auch zu Ausgrenzung führt - wer dopt, ist gebrandmarkt.

"Wir wissen, wie wichtig es ist, gerade Jugendliche über Risiken und Nebenwirkungen von Medikamenten aufzuklären", erklärt Corporate Vice President Brian Perkins das Engagement von Johnson & Johnson.

Neben dem Spot beinhaltet die auf mindestens drei Jahre angelegte Kampagne Werbung in Radio und Print sowie Online-Maßnahmen. jf

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