Smart bremst S&J aus

Donnerstag, 25. November 2004

Die Arbeitsbeziehung zwischen der Hamburger Agentur Springer & Jacoby (S&J) und dem Kleinwagenhersteller Smart, Böblingen, steht vor dem Aus. Nachdem die Agentur die Teilnahme an einem Wettbewerb um den Etat für das Modell Forfour abgelehnt hat, dürften sich die Wege der Partner schon bald trennen.

S&J begründet den Schritt mit seiner Hausregel, nicht um Bestandsgeschäft zu pitchen. Erst im Sommer war man allerdings davon abgewichen, als S&J vergeblich versuchte, den französischen Mercedes-Etat zu verteidigen.

Offiziell will zwar keiner der Beteiligten die endgültige Trennung bestätigen. "Wir haben den Verzicht von S&J zur Kenntnis genommen, alles Weitere werden wir jetzt klären", sagt ein Unternehmenssprecher. Auch Oliver Schwall, Chef der S&J-Gruppe, betont: "Wir werden uns über die Konsequenzen noch verständigen müssen." Es gilt aber als sicher, dass S&J Smart künftig nicht mehr auf der Kundenliste führen wird. Das Unternehmen investierte 2003 in Deutschland brutto rund 22 Millionen Euro in klassische Werbung.

Wer die Aufgaben von S&J übernehmen wird, ist noch unklar. Hoffnungen, zunächst beim Modell Forfour zum Zuge zu kommen, machen sich die Pitchteilnehmer Aimaq Rapp Stolle in Berlin und 180 in Amsterdam. mam
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