Sixt: Jetzt kriegen's die Piraten ab

Mittwoch, 18. April 2012
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Gerade einmal zwei Wochen sind vergangen, dass Sixt in einer Anzeige den Parteichef der schwächelnden FDP, Philipp Rösler, abgewatscht hat. Jetzt knöpft sich der Autovermieter den nächsten Protagonisten aus dem Politikzirkus vor. Im Visier: die Piratenpartei. Die Kreation kommt, wie schon die mit Rösler, von Oliver Voss. In der Anzeige, die in der "Süddeutschen", der "FAZ" und dem "Handelsblatt" geschaltet ist, unterstellen Sixt und Agenturgründer Oliver Voss der Partei eine "günstige Brise". "Total beliebt. Und keiner weiß warum", so die Botschaft unter dem leicht dümmlich dreinschauenden Latzhosenträger. Sein am Steuer sitzendes Pendant mit Fliegerbrille hat's dagegen besser: "Total beliebt. Und jeder weiß warum." Der so unvorteilhaft abgebildete Piratendarsteller ist kein Unbekannter: Es handelt sich um Gerwald Claus-Brunne, der für die Piraten im Berliner Abgeordnetenhaus sitzt und die Latzhose zu seinem Markenzeichen gemacht hat.

Oliver Voss hat neben der Rösler-Anzeige vor kurzem auch ein Motiv zur Affäre Christian Wulff kreiert. Neben Jung von Matt als Leadagentur lässt Sixt immer wieder andere Kreative für sich arbeiten. Zum Agenturstab gehören auch FJR und 19:13. jm
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