Shortlists für Direct, Promo & Activation und PR stehen fest / Beste Award-Aussichten für Jung von Matt und Kemper Trautmann

Sonntag, 19. Juni 2011
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Die Jurys in den Kategorien Direct, Promo & Activation und PR haben die Vorrunde hinter sich gebracht und ordentlich ausgesiebt: Von den insgesamt 1858 Direct-Einsendungen schafften es 205 auf die Shortlist. Das entspricht einem Anteil von circa 11 Prozent - genauso viele kamen auch im Vorjahr eine Runde weiter. Bei den Promo & Activation Lions sind es noch 175 Nominierungen, was einer Umwandlungsquote von 8,2 Prozent entspricht. Im Bereich PR schafften es 105 Arbeiten auf die Shortlist. Damit sind 12,8 Prozent aller Einsendungen nominiert. Bei den Direct Lions können die deutschen Teilnehmer insgesamt 26 Shortlistplätze verbuchen und führen damit traditionell die Liste an (2010: 19 Platzierungen). Sie verwandelten stolze 15,7 Prozent ihrer Einsendungen in einen Shortlistplatz. Im Ländervergleich folgen Belgien mit 20 sowie die USA mit 16 Platzierungen. Die besten Chancen auf einen Löwen haben Jung von Matt mit fünf sowie Kemper Trautmann und die Serviceplan-Gruppe mit jeweils vier Nominierungen. Mehrfach platzieren konnten sich auch Ogilvy (3x), Lukas Lindemann Rosinski, Grabarz & Partner, Wunderman, DDB Tribal (je 2x). Je einmal auf der Shortlist befinden sich Heimat und JWT. Punkten konnten die Agenturen mit Arbeiten für Kunden wie Deutsche Post, 13th Street und WWF (Jung von Matt), Edding und Initiative Vermisste Kinder (Kemper Trautmann), Henkel, Lego und Unicef (Serviceplan / Plan.Net) sowie Mercedes-Benz (Lukas Lindemann Rosinski), Entega (DDB Tribal) und Sportscheck (Ogilvy).

Auch bei den Promo & Activation Lions stehen die Chancen gut für Deutschland. Hier landeten insgesamt 14 deutsche Arbeiten auf der Shortlist. Das entspricht 7,7 Prozent aller Einsendungen. Im Ländervergleich stehen die hiesigen Agenturen damit gemeinsam mit Australien auf Rang 2. Die USA dominieren die Liste mit 26 Platzierungen. Argentinien folgt mit 12 Shortlist-Plätzen.

Auch hier hat Jung von Matt mit fünf Platzierungen die besten Chancen auf einen Löwen. Nominiert sind Arbeiten für Mercedes-Benz, RWE, Internationale Gesellschaft für Menschenrechte und WWF. Kemper Trautmann folgt mit drei Shortlistplätzen (Kunden: Initiative Vermisste Kinder (2x), Edding). Doppelt nominiert sind Serviceplan und BBDO. Je einen Shortlistplatz ergatterten Saatchi & Saatchi Düsseldorf und DDB Tribal in Berlin.

Im vergangenen Jahr holten die hiesigen Agenturen in dieser Sparte zehn Shortlistplätze, die sie in drei Löwen verwandeln konnten. Auch hier sind die Aussichten dieses Jahr also etwas besser.

Schlechter sieht es dagegen in der Wettbewerbssparte PR aus. Nach fünf Nominierungen im vergangenen Jahr schaffen es aktuell nur zwei Arbeiten eine Runde weiter. Damit liegen die deutschen Agenturen wieder auf dem Niveau von 2009, als diese Kategorie Premiere feierte. Auf einen Löwen hoffen dürfen Jung von Matt sowie DDB Tribal, deren Kampagnen "Tramp A Benz" (Kunde: Mercedes-Benz) und "Denkanstöße" (Kunde: Entega) die Jury überzeugten.

Dominiert wird die Shortlist von den USA mit 20 Plätzen und Großbritannien mit 16 Plätzen. Nicht verwunderlich, denn die beiden haben mit 128 beziehungsweise 79 Arbeiten auch am meisten eingereicht. bu/jm

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