Shortlist Radio: Deutsche Agenturen mit 14 Finalplatzierungen

Dienstag, 19. Juni 2012
Wer holt den Radio Grand Prix?
Wer holt den Radio Grand Prix?

Die deutschen Agenturen können ihre Shortlist-Ausbeute in der Kategorie Radio gegenüber dem vergangenen Jahr steigern: Insgesamt sind 14 Einreichungen aus Deutschland nominiert. Allerdings haben die hiesigen Kreativen mit 149 Arbeiten auch ein wesentlich größeres Paket eingereicht als 2011, damals reichten 82 Einsendungen für 13 Shortlist-Platzierungen. Große Löwen-Hoffnungen ruhen in diesem Jahr auf Serviceplan. Die Agentur ist in den Subkategorien Public Health & Safety / Public Awareness Messages sowie Best Use of Radio as a Medium jeweils mit drei Spots der Kampagne "Radio Ghosts" für die Johanniter Unfallhilfe vertreten (Produktion: German Wahnsinn, Hamburg). Konkret bedeutet das für Serviceplan zwei Chancen auf einen Löwen, weil Kampagnen bei der Löwenvergabe zusammengefasst werden.

Je zweimal nominiert sind TBWA Düsseldorf mit zwei Perwoll-Spots für den Kunden Henkel (Produktion: 3Klang, Düsseldorf) sowie Ogilvy mit dem Spot "Das Absolute Gehör"für die HMTM Hannover (Produktion: Studio Funk, Berlin). Auf je eine Shortlist-Platzierung kommen Jung von Matt (Kunde: Mercedes Benz, Produktion: Studio Funk, Hamburg), DDB Tribal (Entega, Hastings), Interone München (Rechtsanwälte Nourani & Wegener, Studio Funk, Hamburg) und Lukas Lindemann Rosinski (AS&S Radio, Hastings).

Insgesamt wählte die Jury um Chairman Rob McLellan 185 Arbeiten auf die Shortlist. Damit schafften es rund 10 Prozent aller Einreichungen ins Finale - eine stabile Quote bei leicht gesunkener Anzahl der Einsendungen. Als Bank erweist sich dabei die letztjährige Grand-Prix-Nation Südafrika, die 31 Arbeiten auf der Shortlist platzierte. Dahinter folgen die USA mit 27 und Großbritannien mit 21 Nominierungen. Auch hier gilt jeweils: Unter den nominierten Arbeiten befinden sich Kampagnen, die bei der Löwenvergabe zusammengefasst werden. ire
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