Serviceplan legt um 13 Prozent zu

Mittwoch, 20. Februar 2002

Die Münchner Agenturgruppe Serviceplan schließt das Geschäftsjahr 2001 mit einem Umsatzwachstum von 13 Prozent ab. Durch Etatgewinne wie AOK-Bundesverband, CSU und Parador konnte der Agenturverbund sein Gross Income auf 50,7 Millionen Euro steigern. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Agenturchef Peter Haller mit einem verhaltenen Wachstum. "2002 wird ein Jahr der Konsolidierung", so Haller. Dennoch will Serviceplan sein Angebot weiter ausbauen. Demnächst soll eine Agentur für Handelsmarketing, PoS-Werbung und Verkaufsförderung akquiriert werden. Damit weicht Serviceplan erstmals von der Agenturphilosophie ab, die besagt, dass alle Tochterfirmen selbst aufgebaut werden sollen. Die Übernahme der Agentur, deren Namen die Verantwortlichen noch nicht verraten wollen, soll in rund sechs Wochen über die Bühne gehen. Sie wäre das 19. Mitglied der Serviceplan-Familie, Deutschlands größter inhabergeführter Agenturgruppe.
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