Serviceplan-Ausgrün­dung Mediascale erreicht Break-Even

Montag, 16. Februar 2004

15 Monate nach ihrem Start hat die Münchner Agentur Mediascale den Break-Even erreicht und erzielte laut Gesellschafter Wolfgang Bscheid ein "Umsatzvolumen, das knapp unter dem zweistelligen Millionen Eurobe­reich liegt".

Bscheid, der zugleich Gesellschafter von Mediascale ist, hat die Agentur im Sommer 2002 als gemeinsame Firmenausgründung mit der Münchner Serviceplan-Gruppe aus der Taufe gehoben. Mediascale versteht sich laut Bscheid als Ver­triebspartner der Werbekunden, der ausschließlich leistungsbezogen ho­noriert wird. Bislang konzentrierte sich die junge Agentur auf die On­line-Werbung und ent­wic­kelte ein eigenes Tool, das die ge­nerierten Interessentendaten einer Kampagne just in Time an die Außendienstmit­arbeiter des Werbekunden wei­ter­lei­tet.

Das Honorar von Mediascale er­rechnet sich dann aus der Anzahl der so gewonnenen Interessenten. In die­sem Jahr soll dieses erfolgsorientierte Abrech­nungs­modell auch auf die klas­sischen Werbeträger Print und TV ausgewei­tet werden, wo laut Bscheid die durch eine Werbekampagne ge­wonnenen Interessentendaten „ohne Medien­brüche“ an den Auftraggeber weitergeleitet werden sollen. Im TV-Bereich sollen dafür alle Response-Möglichkeiten wie SMS oder Direct Response eingebunden werden. Zu­dem soll Ende 2004 der Einsatz von Call-Centern als Vertriebsinstrument weiter intensiviert werden. Bislang beschäftigt Mediascale sieben feste Mitarbeiter, die Kunden wie O2, FTD, Focus, Masterfoods oder Luft­hansa betreuen. ejej
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