Schweiz: Reinhold Weber strukturiert die WHS-Gruppe um

Donnerstag, 19. November 1998

Zum 1. Dezember gründet die Schweizer Agentur Weber Hodel Schmid, die Management-Unit WHS International. Die Führung liegt bei den beiden Gründern Yvonne Hodel und Reinhold Weber, der die Anteileseiner Partnerin übernimmt. Damit feiert das Team, das vor zwei Jahren wegen des Aufbaus der Smart-Factory für den Kunden MCC auseinanderrücken mußte, nun eine Wiedervereinigung. Mit an Bord sind der WHS-Kreative Hans Tanner und Dr. Urs Läubli von WHS, Zürich. Strategisches Ziel der Neugründung:WHS will den Ausbau des Geschäfts im gesamten deutschsprachigen Raum forcieren. Aufgaben der Unit sind das Coaching der WHS-Gruppe und die Verantwortung für bestehende Key Accounts sowie die Akquisition und Konsolidierung von New Business. Damit klinkt sich Reinhold Weber aus der Geschäftsführung von WHS Schweiz aus, die durch eine neue Mannschaft "verjüngt" werden soll. Und zwar durch das Führungsduo Beat Egger und Rainer Kunst. Die Smart Factory wird von Uwe Schlupp und Lajos Vizner geführt. Liliane Lerch geht, wie geplant, im Laufe des nächsten Jahres zurück in die USA. Auch für die im Aufbau befindlichen Büros in Berlin und Wien ergeben sich Veränderungen: Deutschlandchef Detlev Krause baut gemeinsam mit dem Kreativen Bernhard Schmid das Geschäft in Deutschland aus. Erster Coup ist der Gewinn des Millionenetats des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. In Wien, wo erstkürzlich für den Aufbau des Büros ausschlaggebene Etat von Connect Austria verloren ging, sind Josef Koinig und Peter Kaimer am Werk. Erster Erfolg: Internetanbieter Netway. In der WHS-Gruppe arbeiten zur Zeit 80 Leute. Für 1998 will die Agenturgruppe einem Umsatz von 24,5 Schweizer Franken erwirtschaften.
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