Schröder wird Haupteigner von WBPR Berlin

Donnerstag, 12. März 2009
Michael T. Schröder hält künftig 61 Prozent an WBPR Berlin
Michael T. Schröder hält künftig 61 Prozent an WBPR Berlin

Michael T. Schröder hat die Mehrheit an WBPR Berlin übernommen. Der Kommunikationsexperte ist bereits seit April 2008 Geschäftsführender Gesellschafter der PR-Agentur. Davor war er unter anderem Deutschlandchef von Hill & Knowlton, CEO von ABC und Managing Director von Ketchum Public Relations. "Das war ein ganz wichtiger Schritt, um das unternehmerische Element stärker zum Ausdruck zu bringen", begründet Schröder die Aufstockung seiner Anteile. Die neuen Eigentümerverhältnisse ermöglichten die Entwicklung neuer Geschäftsfelder und Partnerstrukturen. Bislang hielt Schröder 10 Prozent am Hauptstadtbüro. Der Rest befand sich in den Händen der Muttergesellschaft WBPR in München und des Standorts Potsdam. Nach der Neuordnung der Anteile besitzt Schröder 61 Prozent und WBPR München 39 Prozent der Anteile.

Auch inhaltlich setzt WBPR Berlin neue Akzente und gründet die Tochteragentur Youth-to-Youth. Diese wird ausschließlich von Jugendlichen unter 24 Jahren geleitet, die Kommunikationskonzepte für die Ansprache junger Zielgruppen entwickeln und umsetzen sollen.

Fast gleichzeitig sicherte sich WBPR Berlin zwei Etats des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Dabei handelt es sich zum einen um die kommunikative Begleitung des Gesundheitsforschungsprogramms in den kommenden drei Jahren. Der Etat hat ein Volumen von 1,5 Millionen Euro und wird federführend vom Berliner Büro geführt. Der Vertrag umfasst unter anderem einen Newsletter, die Gestaltung eines Web-Auftritts, Journalisten-Workshops und die Öffentlichkeitsarbeit für Veranstaltungen des Ministeriums. Der zweite Etat befasst sich mit dem Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr und beinhaltet die gesamte organisatorische Umsetzung, die Website-Betreuung, die Dokumentation sowie die begleitende Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zum Wettbewerb für die nächsten drei Jahre. Bislang wurde das Projekt von einem Wissenschaftsbüro in Bremen betreut. Das heißt: Das Ministerium übergibt die Durchführung des Wettbewerbs erstmalig an eine PR-Agentur. "Damit bauen wir unsere Position im Campaigning für Ministerien weiter aus", sagt Schröder. brö
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