Scholz & Friends und Lowe gehen strategische Allianz ein

Mittwoch, 21. März 2007

Das internationale Lowe Netzwerk und die deutsche Scholz-&-Friends-Gruppe wollen künftig miteinander kooperieren. Durch eine strategische Allianz sollen die nach wie vor großen weißen Flecken auf der weltweiten S&F-Landkarte so weit wie möglich getilgt werden. Der Fokus der Kooperation liegt dabei auf Asien sowie Nord- und Südamerika. In Ländern, in denen Lowe nicht selbst vertreten ist, soll im Bedarfsfall mit anderen Interpublic-Agenturen zusammengearbeitet werden. Bereits Ende 2006 wurde bekannt, dass S&F-Mehrheitsgesellschafter Cognetas ein Joint Venture mit der in Hamburg ansässigen deutschen Lowe-Gruppe plant. Nun steht fest, dass letztere künftig unter dem Namen Lowe Deutschland operieren wird. Damit sind Spekulationen vom Tisch, für das gemeinsame Projekt werde das Label Lintas wiederbelebt.

An Lowe Deutschland hält die S&F-Muttergesellschaft rund 80 Prozent der Anteile, die restlichen knapp 20 Prozent liegen beim US-Partner. Geschäftsführer sind der bisherige S&F-Mann Gunnar Brune (Beratung) und Horst Becker. Dieser war schon Kreativchef bei der Vorgängeragentur Lowe Hamburg, die Ende vorigen Jahres aufgelöst wurde. Startkunde der neu formierten Einheit ist Unilever. mam

Mehr zum Themen lesen Sie in HORIZONT Ausgabe 12/2007, die am 22. März erscheint.

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