Scholz & Friends inszeniert für UN Women den "Unequal Price Day"

Mittwoch, 10. April 2013
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Ein Couchtisch, der für Männer 242 Euro kostet, für Frauen aber nur 199? Klingt ziemlich ungerecht. Ist es auch - genau wie der Fakt, dass Frauen hierzulande im Schnitt 22 Prozent weniger verdienen als Männer. Die Düsseldorfer Dependance von Scholz & Friends hat deswegen für das hiesige Komitee von United Nations Women eine gewitzte Kampagne umgesetzt: Anlässlich des Equal Pay Day am 21. März wurden in dem Bonner Einrichtungshaus Mambo alle Artikel mit zwei unterschiedlichen Preisen für beide Geschlechter ausgezeichnet. Die Reaktion der Passanten fasste die Agentur nun in einem Kurzvideo zusammen. Man kann es letztendlich wohl so ausdrücken: Bei den Männern sorgten die ungleichen Preise für Irritation, während die Frauen eher belustigt reagierten. Dabei trifft auf einige von ihnen sicherlich zu, was UN Women Deutschland mit dem Spot anprangert: Frauen verdienen im Schnitt deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Hilfsorganisation fordert daher von der Bundesregierung Schritte, um die Entgeltungleichheit abzubauen. Dies könnte etwa sein, genügend Betreuungsplätze für Kinder, damit Frauen Arbeitsstellen annehmen könnten, die über einen Minijob hinausgehen. Auch mehr Frauen in gut bezahlte Führungspositionen zu bringen sowie eine Aufwertung der traditionellen Frauenberufe durch bessere Bezahlung könnten konkrete Maßnahmen sein.

Das Video wird außer bei Youtube auch auf der Website unwomen.de sowie auf Facebook ausgespielt. Die Aktion ist der Kampagne "Schauen Sie hinter die Maske", mit der UN Women Deutschland sich für die Gleichberechtigung der Geschlechter und die Stärkung der Rechte von Frauen einsetzt. Scholz & Friends ist Kreativpartner für die Pro-Bono-Kampagne und unterstützte die Organisation bereits bei einer Aktion im Frühjahr: Am 16. März wurden auf Berliner Häuserfassaden ein Film projiziert, der das Problem der häuslichen Gewalt gegen Frauen thematisierte. Der Spot lief außerdem bei dem TV-Sender Sixx. ire
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