Scholz & Friends Düsseldorf geht mit Red Cell zusammen

Donnerstag, 05. Juli 2012
Siegbert Bartusek, Stefan Hüttemeister, Harald Haas (alle Red Cell), Brigitte Fuchs und Kai Panitzki
Siegbert Bartusek, Stefan Hüttemeister, Harald Haas (alle Red Cell), Brigitte Fuchs und Kai Panitzki


Scholz & Friends will seinen Düsseldorfer Standort stärken und übernimmt die ebenfalls in der Landeshauptstadt von Nordrhein Westfalen ansässige WPP-Tochter Red Cell. Die Agenturen firmieren künftig unter dem Namen Scholz & Friends Düsseldorf. Die Marke Red Cell verschwindet vom Markt. Geführt wird die 70-köpfige Agentur künftig vom bestehenden Scholz & Friends Düsseldorf Geschäftsführer-Team Kai Panitzki, Brigitte Fuchs und Chairman Frank Dopheide sowie von den Red-Cell-Geschäftsführern Siegbert Bartusek, Stefan Hüttemeister und Harald Haas. "Durch die Fusion mit der traditionsreichen Düsseldorfer Agentur Red Cell stärken wir unser Gewicht in Deutschlands wichtigster Wirtschaftsregion signifikant", sagt Scholz & Friends-CEO Frank-Michael Schmidt. "Mit dieser neuen Konstellation können wir bestehenden und künftigen Kunden das starke Versprechen einer noch leistungsfähigeren orchestrierten Agentur vor Ort geben."

Neue Heimat für Scholz & Friends Düsseldorf werden die bisherigen Büroräume von Red Cell am Rathausufer. Dort sitzt die Agentur seit ihrer Gründung vor 40 Jahren. Zu den Etats, die in der neuen Konstellation betreut werden, gehören zum einen die S&F-Auftraggeber Reinert Wurstwaren, Kyocera, Knappschaft und VDI sowie die bisherigen Red-Cell-Kunden Aperol, Roland Rechtsschutz, Caravaning Industrie Verband, Primagas und Vissmann.

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Red Cell bringt etwa die Hälfte des neu entstehenden Teams ein. Die Agentur hat eine lange Historie: Sie wurde 1972 unter dem Namen Hildmann Simon Rempen & Schmitz gegründet. 1996 folgte die Anbindung an WPP über die damalige Conquest-Gruppe; daraus ging fünf Jahre später Red Cell hervor. Die Idee war, unter diesem Label ein internationales Netzwerk hochkreativ positionierter Agenturen zu etablieren. Der Plan ging allerdings nicht auf und wurde nicht weiterverfolgt. Außer in Deutschland und Italien trat die Marke zuletzt kaum noch in Erscheinung. ire/mam
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