S&J-Eigner Avantaxx steht vor Einigung mit 3E-Gesellschaftern

Freitag, 02. März 2007

In der Auseinandersetzung zwischen dem neuen Eigner von Springer & Jacoby (S&J) und den Altgesellschaftern der S&J-Beteiligungsgesellschaft 3E steht eine einvernehmliche Lösung unmittelbar bevor. Nach HORIZONT-Informationen will eine Gruppe von Ex-Mitarbeitern, die mit Klage gedroht hatte, ein erhöhtes Angebot der Avantaxx-Holding von Lutz Schaffhausen zum Rückkauf ihrer 3E-Anteilsscheine akzeptieren.

Dem Vernehmen nach sollen nun die kompletten Einlagen zurückerstattet werden. Bislang sah das Angebot von Avantaxx vor, 50 Prozent zurückzuzahlen (HORIZONT 8/2007). Jörg Busse, Finanzvorstand der Elmshorner S&J-Holding, will eine Einigung zwar noch nicht bestätigen. Er räumt aber ein, „dass die Gespräche auf einem guten Weg sind“. Ziel sei es, eine einheitliche Lösung für die verbliebenen und die ehemaligen Mitarbeiter zu finden, die in 3E investiert haben.

In den kommenden Tagen sollen nun schriftliche Vereinbarungen mit den Betroffenen fixiert werden. Die genaue Höhe der fälligen Zahlungen ist nicht bekannt. Schätzungen zufolge handelt es sich um eine Gesamtsumme von bis zu 500.000 Euro. mam
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