S&F bietet Minderaktionären Barabfindung an und schreibt wieder schwarze Zahlen

Montag, 05. April 2004
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Scholz & Friends Barabfindung KPMG Hauptversammlung


Die Scholz & Friends Holding, Hauptaktionär der Scholz & Friends AG, hat ihnen Minderheitsaktionären eine Barabfindung von 2,20 Euro je Aktie angeboten. Die Auszahlung erfolgt im Rahmen des geplanten Squeeze-Out-Verfahrens. Der angebotene Betrag übersteigt den Ertragswert pro Aktie, den die KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Rahmen einer Unternehmensbewertung mit 2,04 Euro je Aktie festgelegt hat.

Zurzeit hält die Scholz & Friends Holding 97,07 Prozent der Aktien und Stimmrechte an der Scholz & Friends AG. Da der Streubesitz der S&F-Aktien sehr gering ist, sieht die Holding für die Zukunft keinen wesentlichen Umsatz an der Börse und somit keine interessante Kursentwicklung für die Aktionäre. Der Beschluss betreffend der Barabfindung für Minderheitsaktionäre soll auf der ordentlichen Hauptversammlung von Scholz & Friends am 6. Mai dieses Jahres gefasst werden.

Im vergangenen Geschäftsjahr hat Scholz & Friends einen Umsatz von 64,6 Millionen Euro erzielt, was einem leichten Rückgang gegenüber 2002 entspricht (2002: 69 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt mit 2 Millionen Euro im positiven Bereich. Im Vorjahr musste die Agenturgruppe noch ein Minus von 9,7 Millionen Euro hinnehmen. bu
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