S&F-Holding Commarco startet Agenturmarke Blumberry

Donnerstag, 24. März 2011
Lutz Meyer führt Blumberry
Lutz Meyer führt Blumberry


Die Scholz & Friends-Holding Commarco bringt eine weitere Agentur an den Start. Unter Führung von Lutz Meyer, bislang Geschäftsführer von Scholz & Friends Agenda, hat der Fullservice-Anbieter Blumberry in Berlin die Arbeit aufgenommen. Das zunächst 20-köpfige Team ist für Kunden wie Tchibo, Lufthansa, den BDI und den Handelsverband Deutschland tätig.
Die Agentur positioniert sich als Dienstleister neuen Typs: Mehr Ideen, mehr Effizienz, mehr Erfolg - so lautet das ehrgeizige Versprechen. Im Mittelpunkt stehen nachweis- und messbare Kommunikationslösungen. Abgrenzen will man sich vor allem von integrierten Anbietern - nicht zuletzt von der großen Schwester Scholz & Friends.

"Wir sagen nicht, dass Kommunikation immer maximal integriert sein muss. Weil keine Idee in allen Kanälen gleich stark ist. Wir wollen Kampagnen entwickeln, über die man spricht; die aus einem Plakat oder Spot heraustreten und auch redaktionell eine starke Wirkung haben", erklärt Agenturchef Meyer das Konzept. Auch als Ausweichadresse für Konkurrenzkonflikte sei die Firma nicht gedacht. Natürlich gebe es Situationen, in denen eine weitere Agenturmarke von Vorteil sei, "aber wir nehmen keine Zellteilung von Scholz & Friends Agenda vor, sondern wollen mit Blumberry ein ganz neues Angebot etablieren", sagt Christian Tiedemann, zusammen mit Frank-Michael Schmidt CEO der Muttergesellschaft Commarco.

Blumberry operiert ohne Units und mit einem zunächst vergleichsweise kleinen Kernteam. Parallel setzen die Verantwortlichen auf einen Pool externer Experten, mit denen man je nach Bedarf zusammenarbeiten will. Es sei schlicht unglaubwürdig, dass eine Agentur für alle Bereiche immer die klügsten und besten Fachleute in den eigenen Reihen habe, so Meyer. Mit dieser "atmenden" Struktur will Blumberry auf die veränderten Marktbedingungen reagieren. Das Gleiche gilt für die Betonung des Themas Erfolgsmessung. "Wir glauben, dass nur erfolgreich ist, was nachweisbar besser wirkt", sagt Meyer. mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 12/2011 vom 24. März.  
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